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78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

16.05. - 20.05.2007, München

Bronchoskopie, Ösophagoskopie und perkutane endoskopisch kontrollierte Gastrostomie (PEG) in der HNO: Eine Standortbestimmung

Meeting Abstract

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  • corresponding author Horst Schmidt - HNO-Klinik, Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern
  • Norbert Stasche - HNO-Klinik, Westpfalz-Klinikum, Kaiserslautern
  • Karl Hörmann - Univ. HNO-Klinik, Mannheim

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 78. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. München, 16.-20.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07hnod118

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2007/07hnod118.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2007

© 2007 Schmidt et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Starre und flexible Bronchoskopie und Ösophagoskopie stellen wichtige diagnostische und therapeutische endoskopische Verfahren in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde dar. Der Einsatz der flexiblen Ösophagoskpie ermöglicht gleichzeitig auch die Anlage der perkutanen, endoskopisch kontrollierten Gastrostomie (PEG).

Methoden: Aufbauend auf einer Untersuchung von 1998 wurde in einer anonymen Umfrage der AG-Endoskopie erneute eine Standortbestimmung zur Bronchoskopie und Ösophagoskopie durchgeführt. Dazu wurden Fragebögen an 165 HNO-Kliniken in Deutschland verschickt.

Ergebnisse: Von diesen konnten 57 Fragebögen ausgewertet werden. Es wurden 4294 starre und 3965 flexible Bronchoskopien erfasst. An Ösophagoskopien wurden 8897starre und 2211 flexible Untersuchungen ausgewertet. Die Ergebnisse werden aufgesplittet nach der Bettenanzahl/Größe der Kliniken dargestellt. Fremdkörperentfernungen und PEG-Anlagen werden ebenfalls analysiert und die Ergebnisse mit den Voruntersuchungen verglichen.

Schlussfolgerungen: Die Umfrage zeigt, dass verglichen mit der Voruntersuchung von 1998 die Gesamtzahl der durchgeführten Bronchoskopien und Ösophagoskopien gleich geblieben ist. Es zeigt sich jedoch insgesamt vor allem bei der Ösophagoskopie eine deutlich Zunahme der flexiblen Untersuchungen. Erfreulich ist, dass alle 57 ausgewerteten Kliniken ihre Patienten mit PEG-Sonden versorgen. Leider wird nur 1/5 der indizierten Sonden auch vom HNO-Arzt selbst gelegt und dies obwohl gerade im Rahmen der Panendoskopie ideale Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Eine Optimierung dieser Situation wäre wünschenswert.