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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Midfacial Degloving für die Entfernung transsphenoidaler Meningozele

Meeting Abstract

  • Ilias Kantas - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland
  • Anna Papadopoulou - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland
  • Apostolos Papadopoulos - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland
  • corresponding author Nikolaos Marangos - Zentrum f. HNO, Kopf-Hals-& Schaedelbasischirurgie, Euroclinic Athen, Athen, Griechenland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod584

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod584.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Kantas et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die transsphenoidale Meningo(enzephalo)zele ist eine seltene kongenitale Lokalisation von Duraprolaps in die Fossa pterygopalatina durch einen Synostosedefekt der Schädelbasisknochen. Leitsymptome sind rezidivierende Meningitiden und seltener Temporallappenepilepsie.

Methode: In unserem Fall handelte es sich um einen 32jährigen Patienten mit petit mal Epilepsie seit der Kindheit und epileptischen grand mal Anfällen besonders nach Nasenputzen und trotz antiepileptischer Medikation seit ca. 10 Jahren. Durch ein CT der Schädelbasis wurde eine große Meningozelle in der rechten Fossa pterygopalatina entdeckt. Diese wurde über ein Midfacial Degloving schonend und ohne sichtbaren Narben erfolgreich entfernt und der Duradefekt mit Lyodura, Kollagen und Bauchfell permanent verschlossen.

Ergebnisse: Der Patient ist nun seit 3 Jahren ohne Epilepsieprophylaxe anfallsfrei.

Schlussfolgerung: Der Zugang erwies sich als schnell und zuverlässig insbesondere verglichen mit den ausgedehnten und kosmetisch inakzeptablen infratemporalen und transmandibulären Zugängen der Literatur.