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77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V.

24.05. - 28.05.2006, Mannheim

Tumore des Mittelohres als seltene Ursache einer Fazialisparese

Meeting Abstract

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  • corresponding author Thorsten Zehlicke - Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Rostock
  • Christoph Punke - Universitätsklinik und Poliklinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Rostock
  • Carsten Boltze - Institut für Pathologie Universität Rostock, Rostock
  • Hans-Wilhelm Pau - Universitätsklinik und Poliklinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Rostock

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 77. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.. Mannheim, 24.-28.05.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06hnod314

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/hnod2006/06hnod314.shtml

Veröffentlicht: 24. April 2006

© 2006 Zehlicke et al.
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Gliederung

Text

Mittelohrtumore sind selten. Sie machen weniger als ein Prozent aller Tumoren im HNO – Bereich aus. Frühsymptome sind die Hörminderung, Kopfschmerzen und Völlegefühl des Ohrs.

Auf Grund dieser unspezifischen Symptomatik gestaltet sich die Diagnosestellung schwierig, da sowohl die Otoskopie als auch die Bildgebung außer dem Nachweis einer Raumforderung häufig keine Hinweise auf die Ätiologie geben.

Die Fazialisparese ist ein seltenes Symptom dieser Tumore. Die Mittelohrexploration mit histologischer Aufarbeitung des Gewebes ist entscheidend für die Differentialdiagnose, die in erster Linie Cholesteatome, Plattenepithelkarzinome, Glomustumore und Neurinome beinhalten sollte.

Wir berichten über zwei Patienten mit seltenen benignen Tumoren, dem Karzinoid und dem Myxom des Mittelohrs.

Der klinische Verlauf, pathologische Merkmale, die Schwierigkeiten der Bildgebung und das chirurgische Vorgehen werden vorgestellt und diskutiert.