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54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS)

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

07. bis 10.09.2009, Essen

Medizinische Bildverarbeitung

Meeting Abstract

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  • Thomas Deserno (geb. Lehmann) - RWTH Aachen, Aachen

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds). Essen, 07.-10.09.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09gmds194

DOI: 10.3205/09gmds194, URN: urn:nbn:de:0183-09gmds1944

Veröffentlicht: 2. September 2009

© 2009 Deserno (geb. Lehmann).
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Gliederung

Text

Historisch betrachtet kann die medizinische Bildverarbeitung als Motor der digitalen Bildverarbeitung allgemein angesehen werden. Viele Innovationen sind in der Medizin entstanden und aus den dortigen Bedürfnissen heraus entwickelt worden. Heute hat die digitale Bildverarbeitung einen gesellschaftlich großen Stellenwert. In vielen Bereichen des täglichen Lebens ist sie selbstverständlich geworden und wird gar nicht mehr explizit wahrgenommen: In nahezu jeder Computeranwendung kann ein Bild interaktiv und in Echtzeit beliebig skaliert und modifiziert werden, denn die dahinterliegenden informatischen Algorithmen sind integraler Bestandteil der fensterbasierten graphischen Betriebssysteme geworden. Digitale Fotoapparate kombinieren Einzelbilder zu Rundum-Ansichten und Panoramen, und digitale Filmkameras korrigieren automatisch die unruhige Hand des Amateurs, der die Filmaufnahmen macht. Dass derartige Funktionalität vor vielen Jahren aus medizinischen Anwendungen heraus entwickelt wurde, gerät dabei oft in Vergessenheit. Drei Beispiele werden hierfür genannt:

  • Interpolation und Registrierung
  • Segmentierung
  • Volumenvisualisierung