gms | German Medical Science

54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS)

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

07. bis 10.09.2009, Essen

MedInfoGRID-Provider für Integrierte Medizinische Information

Meeting Abstract

Suche in Medline nach

  • Andreas Thiel - OFFIS Institut für Informatik, Oldenburg
  • Johannes Bernarding - Institut für Biometrie und Medizinische Informatik, Magdeburg

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds). Essen, 07.-10.09.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09gmds193

DOI: 10.3205/09gmds193, URN: urn:nbn:de:0183-09gmds1937

Veröffentlicht: 2. September 2009

© 2009 Thiel et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Ziel des Projektes MedInfoGRID ist die Entwicklung eines virtuellen Dokumentations- und Informationsservers für krankheitsrelevante Bild-/Befund-/Forschungs- und Therapieinformationen.

Das MedInfoGRID bildet somit ein multidisziplinäres Projekt, welches am Rahmen der D-Grid-Initiative Dienste und exemplarische Lösungen für existierende Grid-Projekte sowie für eine größere Communitie außerhalb der Grid-Infrastruktur bereitstellt.

In MedInfoGRID wird Ärzten, Forschern und Betroffene die Möglichkeit geschaffen, Bild-Befund-Daten auszutauschen und für Forschungsvorhaben zur Verfügung zu stellen, ohne dass die ärztliche Schweigepflicht verletzt wird. Dazu werden Methoden und Software-Werkzeuge der unterschiedlichen Disziplinen so miteinander verknüpft, dass auch der Anwender, der bisher keine Erfahrung mit der Grid-Technologie hat, Zugang zu diesen Ressourcen erhält. Dies ermöglicht einen erweiterten Kreis von Forschern daten- und rechenintensive Bildverarbeitungs- und Analyseverfahren auf einer breiten Informationsbasis zu entwickeln und in einem akzeptablen Zeitrahmen zu testen. Hierfür müssen aus dem medizinischen Bereich Standards und Vorgehensmodelle (DICOM, HL7, IHE), sowie etablierte Tools (MIRC, TCE-Selektor) mit den Techniken aus dem Grid-Umfeld (Globus, UNICORE, gLite) verknüpft und harmonisiert werden. Neuartig ist vor allem die Einbindung digitaler pathologischer Bilddaten als virtuelle online Mikroskopie. Hier stellen vor allem die Datenmengen im TeraByte-Bereich hohe Anforderungen an die zu entwickelnden Lösungen. Weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die Integration DICOM-kompatibler Sicherheitsmechanismen für eine Grid-Infrastruktur.