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Kongress Medizin und Gesellschaft 2007

17. bis 21.09.2007, Augsburg

Inanspruchnahme stationär psychiatrischer Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund

Meeting Abstract

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  • Meryam Schouler-Orzak - Psychiatrische Universitätsklinik der Charité, Berlin

Kongress Medizin und Gesellschaft 2007. Augsburg, 17.-21.09.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gmds915

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gmds2007/07gmds915.shtml

Veröffentlicht: 6. September 2007

© 2007 Schouler-Orzak.
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Gliederung

Text

Laut Wittchen litten im Jahr 2004 etwa 27% aller Europäer zwischen 18 und 65 Jahren an mindestens einer psychiatrisch zu behandelnden Erkrankung und etwa ein Viertel davon befindet sich in Behandlung wegen dieser Einschränkungen.

Weiter ist anzunehmen, dass Menschen mit Migrationshintergrund mindestens genauso häufig an psychischen Krankheiten leiden – aufgrund ihrer Erfahrungen sogar noch häufiger von speziellen Krankheitsbildern betroffen sind. Von ihnen nehmen weniger Betroffene in dieser Bevölkerungsgruppe die öffentlichen Behandlungsmöglichkeiten wahr. Die Differenz zwischen wahrscheinlich Erkrankten und Inanspruchnahme von psychiatrischen Versorgungsmodellen bei Patienten mit Migrationshintergrund ist also signifikant größer als in der durchschnittlichen europäischen Bevölkerung.

Aktuelle repräsentative Daten zur Inanspruchnahme stationär psychiatrischer und psychotherapeutischer Versorgung bei Patienten mit Migrationshintergrund liegen für Deutschland vor. Diese sollen im Vortrag unter Berücksichtigung der Patienten mit Migrationshintergrund vorgestellt werden.