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51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e. V. (gmds)

10. - 14.09.2006, Leipzig

Überprüfung der Kernvariablen der Datenbank des Kompetenznetzes Demenzen (KND) anhand ausgewählter Qualitätsindikatoren

Meeting Abstract

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  • Michael Schneider - ZI Mannheim, Mannheim
  • M. Nonnemacher - IMIBE Universitätsklinikum Essen, Essen
  • S. Wellek - ZI Mannheim, Mannheim

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (gmds). 51. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Leipzig, 10.-14.09.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gmds273

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gmds2006/06gmds142.shtml

Veröffentlicht: 1. September 2006

© 2006 Schneider et al.
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Gliederung

Text

Einleitung und Fragestellung

Der Nutzen von krankheitsbezogenen medizinischen Studien hängt wesentlich von der Qualität der erfassten Daten ab. Es gibt bisher eine Vielzahl von Einzeluntersuchungen zur Bewertung der Datenqualität von medizinischen Studien, aber keine standardisierten Verfahren. Instrumente zur Messung der Datenqualität sind sogenannte Qualitätsindikatoren. Eine Vielzahl von Indikatoren wurde in einem durch die TMF geförderten Projekt in den Jahren 2005 – 2006 [1] untersucht und katalogisiert. In diesem Beitrag soll die Qualität der Datenbank des Kompetenznetz Demenzen durch den Einsatz einiger ausgewählter Qualitätsindikatoren bewertet werden.

Material und Methoden

Die Datenbank des Kompetenznetzes Demenzen enthält derzeit Datensätze von über 1800 Probanden, welche in einer Diagnose- und Prognosestudie (Modul E1) oder in einer Therapiestudie (Modul E2) eingeschlossen sind. Die Untersuchung der Datenqualität soll für etwa 150 Kernvariablen erfolgen, welche in unmittelbarem Zusammenhang mit den Studienzielen stehen. Es sollen nur Indikatoren untersucht werden, die aus der Datenbank direkt erhoben werden können. Zur Beurteilung der Datenqualität sollen auch anonymisierte Zentrumsvergleiche durchgeführt werden.

Ergebnisse

Erste orientierende Untersuchungen zeigen insgesamt eine zufriedenstellende Datenqualität. Die Daten wurden erst kürzlich eingegeben und sind noch nicht vollständig verfügbar. Die exakte Benennung von Kennzahlen kann derzeit noch nicht erfolgen. Die bisherigen Untersuchungen erfolgen studienbegleitend. Die angewandten Methoden, die eingesetzten Qualitätsindikatoren und die detaillierten Ergebnisse werden in diesem Beitrag vorgestellt.


Literatur

1.
Nonnemacher M., Stausberg J. (2006) Leitlinie zum adaptiven Management von Datenqualität in Kohortenstudien und Registern. Ergebnisse eines durch die Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF) e.V. geförderten Projektes, derzeit noch nicht publiziert.
2.
Arts DG, De Keizer NF, Scheffer GJ. Defining and Improving Data Quality in Medical Registers a Literature Review, Case Study, and Generic Framework. J AM Med Inform Assoc. 2002; 9(6):600-11. [3]
3.
JCAHO Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations. Primer on Indicator Development and Application. Measuring Quality in Health Care. Illinois; 1990.