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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Qualitätssicherung der gesundheitswissenschaftlichen Studienprogramme in Österreich

Vortrag

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  • corresponding author Sylvia Kaap - Universität Zürich, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Zürich, Schweiz
  • Regina Aistleithner - Gesundheit Österreich GmbH, Wien, Österreich

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocV618

doi: 10.3205/12gma287, urn:nbn:de:0183-12gma2870

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Kaap et al.
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Gliederung

Text

Der Beitrag soll unter Berücksichtigung der interprofessionellen Ausbildung im Sinn einer Vorher-Nachher-Betrachtung strukturiert Auskunft geben über die bzw. den Umgang mit den aktuellen Herausforderungen der Qualitätssicherung der fachhochschulischen Gesundheitsberufeausbildungen in Österreich.

Methodik: Folgende Fragen sollen beantwortet werden: Wie erfolgte bisher die Qualitätssicherung der gesundheitswissenschaftlichen Studienprogramme in Österreich? Welche Änderungen und Herausforderungen ergeben sich nach dem In-Kraft-Treten des Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz? Wie können hochschulrechtliche und gesundheitsrechtliche Anforderungen in Einklang gebracht werden? Die hauptsächlich genutzte Methode ist die Dokumentenanalyse von Gesetzestexten und weiterer geeigneter Quellen [1].

Ergebnisse: Auch nach der Reformierung der Qualitätssicherung an Österreichischen Hochschulen nimmt die Akkreditierung der gesundheitswissenschaftlichen Studienprogramme weiterhin eine Sonderrolle ein. Wie bisher bleibt die quasi „doppelte“ - hochschulische und gesundheitsrechtliche - Akkreditierung der Studienprogramme bestehen. Die Herausforderung ist nun aufgrund des Wegfalls der hochschulischen Reakkreditierung von Studienprogrammen die gesundheitsrechtliche Qualitätssicherung nach der Erstakkreditierung.

Schlussfolgerungen: Dies wird derzeit zwischen Qualitätssicherungsagentur und Gesundheitsministerium thematisiert und bearbeitet.

Die zentrale Stellung der fachhochschulischen Studienabschlüsse bei der Vergabe der Berufsberechtigung für Gesundheitsberufe bedingt einen besonderen Zugang zu qualitätssichernden Massnahmen. Die ab 1. März 2012 geltenden neuen gesetzlichen Regelungen werden derzeit in Österreich partnerschaftlich umgesetzt [2], http://www.oegkv.at/fileadmin/docs/GuKG/GuKG.pdf, http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/hebg_1985/gesamt.pdf, http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR30006415.


Literatur

1.
Mayring P. Einführung in die qualitative Sozialforschung. Eine Anleitung zu qualitativem Denken. Weinheim: Beltz; 2002.
2.
Hauser W, Hauser W. Hochschul-Qualitätssicherungsgesetz. Wien: Verlag Österreich; 2011.