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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

27.09. - 29.09.2012, Aachen

Integration des Längsschnittcurriculums 'Kommunikation, Interaktion, Teamarbeit' (KIT) im Modellstudiengang Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin

Poster

  • corresponding author Peter Arends - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Jan Breckwoldt - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Inge Brunk - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Susanne Dettmer - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Rolf KIienle - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Tanja Hitzblech - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Henrike Hölzer - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Asja Maaz - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Agneta Mossakowski - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Isabel Mühlinghaus - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Christoph Röhr - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Konstanze Vogt - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Oliver Wendt - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland
  • Harm Peters - Charité - Universitätsmedizin Berlin, Dieter Scheffner Fachzentrum für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung, Berlin, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). Aachen, 27.-29.09.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. DocP158

doi: 10.3205/12gma056, urn:nbn:de:0183-12gma0564

Veröffentlicht: 18. September 2012

© 2012 Arends et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung: Kommunikative und soziale Kompetenzen stehen in zahlreichen Studien, die die Relevanz von im Medizin-Studium erworbenen Kompetenzen untersuchen, oftmals an erster Stelle von bislang nicht ausreichend vermittelten Lehrinhalten. Aus mehrjähriger sehr guter Erfahrung mit dem Längsschnitt-Lehrformat 'Interaktion' im Reformstudiengang an der Charité Berlin sollte in der inhaltlich-curricularen Planung des hiesigen Modellstudiengangs der Unterricht 'Kommunikation, Interaktion & Teamarbeit' (kurz: KIT) ebenfalls im Längsschnitt vom ersten bis zum zehnten Semester integriert werden.

Methoden: Ausgehend von Studienordnung und Ausbildungszielen des modular aufgebauten Modellstudiengangs an der Charité Universitätsmedizin Berlin findet eine inhaltliche Ausgestaltung des KIT-Unterrichts als fester curricularer Bestandteil der Module im Modellstudiengang an der Charité parallel zum formalisierten Prozess der Modulplanung statt. So werden in einem reziproken Mehrschritt-Verfahren zuvor festgelegte KIT-Inhalte thematisch an die inhaltliche Planung der einzelnen Module und in Diskussion mit deren Modulverantwortlichen angeglichen und wieder zurück in eine eigens konstituierte "KIT-Planungsruppe" gegeben.

Ergebnisse: Die aus der Planung resultierenden und tatsächlich unterrichteten KIT-Lehrinhalte können aufgrund des Einsatzes einer spezialisierten interdisziplinären KIT-Planungsgruppe sowie einem direkten Austausch mit inhaltlichen Vorsitzenden der Kompetenz-basierten Module und der Modulplanung, die auch jeweils studentisch vertreten ist, den unterschiedlichen Anforderungen, die u.a. auch in übergeordneten und aktuell entwickelten Lernzielkatalogen oder ärztlichen Rollenbeschreibungen festgehalten sind, entsprechen.

Schlussfolgerungen: Das beschriebene Vorgehen gewährleistet ein konkretes und curricular wie inhaltlich an den hiesigen Modellstudiengang orientiertes und gleichzeitig internationalen Kriterien folgendes Lehrprogramm. Einerseits werden in der Planung somit zuvor festgelegte Ausbildungsziele berücksichtigt, andererseits kann gleichzeitig flexibel auf den fortlaufenden Modulplanungsprozess reagiert werden.