gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Haben Sie das gesehen? Der Einsatz filmischer Key Feature-Fälle für das Assessment kommunikativer Leistungen

Workshp

  • corresponding author presenting/speaker Peter Iblher - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland
  • author Michaela Zupanic - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland
  • author Jörn Töpper - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland
  • Tobias Hoppe-Seyler
  • author Gudrun Karsten - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Medzinische Fakultät, Studiendekanat, Zentrum für Medizindidaktik, Haus der Lehre, Kiel, Deutschland
  • Grit Möller
  • Johannes Bauer
  • Martin Gartmeier
  • Manfred Prenzel
  • author Martin R. Fischer - Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Witten, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma255

DOI: 10.3205/11gma255, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2556

Veröffentlicht: 26. September 2011

© 2011 Iblher et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Hintergrund: Key Feature-Fälle (KF) sind als eine computergestützte Methode (Lernplattform CASUS) zur Bewertung von Leistungen bei der Lösung eines klinischen Problems bekannt, aber nicht im Zusammenhang mit Kommunikation. Da KF als kritische Entscheidungen definiert werden, konzentrierte sich die Entwicklung von KF für kommunikative Leistungen auf a) Erkennen kommunikativer Fähigkeiten und Identifizieren von Fehlern in der Gesprächsführung, b) das Verstehen von Begleiterscheinungen und Auswirkungen der kommunikativen Fähigkeiten, c) Angebot von alternativen Antworten / Fragen, um die Interaktion zu verbessern und d) aktives Fortführen der Kommunikation im nächsten, entscheidenden Schritt.

Ziel/e: Filme werden in der medizinischen Ausbildung oft als innovative Unterrichtsmethode eingesetzt, insbesondere bei Kommunikationstrainings. Key Feature-Fälle (KF) sind eine etablierte Methode zur Leistungsbewertung von prozeduralem Wissen. Filmische KF werden aber nur selten verwendet, obwohl sie eine wirksame Methode sein können, um Inhalte zu bewerten, die vorher über Filme oder standardisierte Patienten vermittelt wurden. Im Workshop werden den Teilnehmer/innen drei verschiedene Formate präsentiert: Vorteile und Nachteile von textuellen, auditiven und filmischen KF sowie deren Integration in das Curriculum für eine formative Evaluation sollen aufgezeigt werden.

Struktur/Methoden: Teilnehmer/innen des Workshops bearbeiten auf der Lernplattform CASUS die KF zu einer spezifischen Gespräch-Situation (Partizipative Entscheidungsfindung), die sich bezüglich Typ (textuell, auditiv, filmisch) und Antwortformat (MC, kurze Menüs, Freitext) unterscheiden. Erste Erfahrungen mit dem Einsatz von KF im Kommunikationstraining und deren Evaluation durch Medizinstudierende werden vorgestellt und diskutiert. Lernen Sie anhand einer innovativen Methode das Assessment kommunikativer Leistungen in der medizinischen Ausbildung und den Transfer auf den beruflichen Alltag besser zu bewerten.

Zielgruppe: Lehrende und Interessierte mit Bereitschaft zur aktiven und reflexiven Teilnahme.

Zusätzliche Informationen:

Schwierigkeit: Fortgeschrittene

Im Rahmen des Workshops ist/sind geplant:

Vorträge: Ja

Praktische Kleingruppenarbeit: Ja

Erarbeitung einer gemeinsamen Stellungnahme: Ja

Maximale Teilnehmerzahl: 20