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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

02.10. - 05.10.2008, Greifswald

Verbesserung der Medizinischen Ausbildung, Forschung und Krankenversorgung an der Medizinischen Fakultä Carl Gustav Carus der TU Dresden: Faculty Development Program, Qualitätsmanagement und Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2001

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  • corresponding author Peter Dieter - TU Dresden, Medizinische Fakultät, Dresden, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Greifswald, 02.-05.10.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08gma98

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2008/08gma098.shtml

Eingereicht: 29. April 2008
Überarbeitet: 6. August 2008
Angenommen: 6. August 2008
Veröffentlicht: 19. August 2008

© 2008 Dieter.
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Gliederung

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Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden startete 1999 in Allianz mit Harvard Medical International eine Reform der Medizinischen Ausbildung. Das traditionelle Lehrer- und Fach-zentrierte Curriculum wurde ersetzt durch das Studenten-zentrierte, interdisziplinäre integrative Curriculum DIPOL® (Dresden Integratives Problem/Patienten Orientiertes Lernen). Der Reformprozess wurde eingeleitet und begleitet durch ein Faculty Development Program. Eines der wesentlichen Elemente in diesem Programm war die Einführung von Leistungs-Orientierten Mitteln (LOM). 2004 wurde ein Qualitätsmanagement Programm (QMP) eingeführt und 2005 erhielt die Medizinische Fakultät die erfolgreiche Zertifizierung der Lehre nach DIN EN ISO 9000:2001. QMP und Zertifizierung waren und sind einzigartig in Deutschland für alle Medizinische Fakultäten. Die Studenten spielten eine zentrale Rolle in diesen Prozessen. Sie waren und sind vertreten in allen Gremien, wie z.B. Fakultätsrat, Studienkommission und Berufungen. Das Faculty Development Program, der Reformprozess, das QMP und die Zertifizierung führten zu einer Verbesserung der Qualität und des Output in der Medizinischen Ausbildung. Parallel dazu erfolgte eine Qualitätssteigerung und eine Verbesserung des Output in der Grundlagen- und Klinischen Forschung sowie in der Patientenversorgung. Diese Daten zeigen, dass eine Qualitätssteigerung in der Medizinischen Ausbildung mit einer Qualitätssteigerung in der Forschung und Krankenversorgung einhergehen kann.