gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

16.11. - 18.11.2007, Hannover

Prädiktoren für den Erfolg im vorklinischen Studium der Zahnmedizin

Study of Dental Medicine: Praedictors for the success in the preclinical segment

Poster

  • corresponding author Anwar Syed Ali - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Dekanat des Fachbereiches Medizin, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Nina Krymchanska - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Didaktik des Zahnbereichs des Fachbereiches Medizin, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Frank Seibert-Alves - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Dekanat des Fachbereiches Medizin, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Sandra Gentsch - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Insitut für Pädagogische Psychologie, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Hans-Christoph Lauer - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Georg-Hubertus Nentwig - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Peter Eickholz - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Detlef Heidemann - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Frankfurt/Main, Deutschland
  • Stefan Kopp - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Frankfurt/Main, Deutschland
  • author Frank Nürnberger - Johann Wolfgang Goethe - Universität Frankfurt/Main, Studiendekan des Fachbereichs Medizin, Frankfurt/Main, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Hannover, 16.-18.11.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07gma95

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2007/07gma095.shtml

Veröffentlicht: 14. November 2007

© 2007 Syed Ali et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielf&aauml;ltigt, verbreitet und &oauml;ffentlich zug&aauml;nglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Die Vergabe der Zahnmedizin-Studienplätze ist – genauso wie die der Humanmedizin – ein ZVS-abhängiges Verfahren: Nach dem siebten Gesetz zur Änderung des Hochschulrahmengesetzes werden 60 Prozent der Studiumsplätze durch die direkte Vergabekompetenz der Hochschulen vergeben. Seit dem Sommersemester 2007 werden die Studierenden der klinischen Semester retrospektiv nach ihren Oberstufen- und Abiturprüfungsnoten befragt, um Zusammenhänge mit den Leistungserfolgen im Studium zu ermitteln. Den Rahmen für diese Vorgehensweise bildet das Projekt Studierendenauswahl zur Identifizierung und Validierung geeigneter Prädiktoren zur universitären Auswahl. Wir gehen davon aus, dass zwischen den schulischen Kurswahlen und dem Studienerfolg ein direkter Zusammenhang besteht. In anderen Untersuchungen zur schulischen Leistungskurswahl bei Humanmedizinstudenten wurde eine große Heterogenität der Leistungskurs-Kombinationen festgestellt: Ähnliches kann auch bei den Studierenden der Zahnmedizin erwartet werden. Inwieweit dieses mögliche Szenario Auswirkungen auf den Studienerfolg hat, wird zu untersuchen sein.

Der hier dargestellte Datensatz gibt zu erkennen, dass die Korrelationen zwischen den in den Schulfächern erreichten Punktzahlen (Mathematik, Biologie, Chemie, Deutsch, Englisch) und den Ergebnissen in der zahnärztlichen Vorprüfung deutlich differieren. Die Studierenden unseres zahnmedizinischen Studiengangs hatten insgesamt 41 Leistungskombinationen gewählt. Bester Prädiktor war – unabhängig von der Kombination – eine sehr gute Mathematiknote. Interessant ist darüber hinaus der signifikante Zusammenhang in der Qualität der universitären Anatomieprüfungen und der Note in der zahnärztlichen Vorprüfung. Aufgrund der noch geringen Größe der Stichprobe (n=130) muss noch mindestens ein Jahrgang von Zahnmedizinstudierenden analysiert und in die statistische Auswertung einbezogen werden.