gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

10.11. bis 12.11.2006, Köln

Curriculumsentwicklung am Beispiel des "Intensivstudium München“

Curricular development considering as example the clinical rotation Munich

Vortrag

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  • corresponding author Oliver Stadler - LMU München, Medizinische Kleintierklinik, München, Deutschland
  • author Katrin Hartmann - LMU München, Medizinische Kleintierklinik, München, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Köln, 10.-12.11.2006. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2006. Doc06gma178

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2006/06gma178.shtml

Veröffentlicht: 23. Oktober 2006

© 2006 Stadler et al.
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Gliederung

Text

Durch das stetig wachsende Fachwissen sowie weiter ansteigende Zulassungszahlen und die daraus resultierenden gestiegenen Ansprüche an die tiermedizinische Ausbildung ist ein Umdenken in der Lehrgestaltung erforderlich. Ausbildungsziel ist immer noch die eigenverantwortlich tätige Tierärztin und der eigenverantwortlich tätige Tierarzt. Theorie und Praxis sollen mehr miteinander verzahnt werden, statt theoretischer Wissensvermittlung sollen mehr fallbezogene, praktische Probleme aus der Praxis zu lösen sein. Dies ist einer der Gründe, weshalb im April 2005 das "Intensivstudium München“, die "Klinische Rotation“, eingeführt wurde. Nach dem ersten Durchgang der Rotation konnten viele Erfahrungen gesammelt und Problemfelder identifiziert werden. Ein Problem ist, dass in vielen Blöcken die Ausbildung der Studierenden sehr heterogen und vom Patientengut abhängig ausfällt. Dies bedingt je nach Blockzeitraum einen sehr unterschiedlichen Ausbildungsstand. Um diesem Problem zu begegnen, wird exemplarisch am Beispiel des Dermatologieblocks ein Blockcurriculum entworfen. Durch den Einsatz geeigneter didaktischer Methoden und eines Monitorings soll ein möglichst gleichmäßiger Ausbildungsstand erzielt werden.

Als Werkzeug für die Curriculumsentwicklung soll der "Kern-Zyklus“ herangezogen werden. Er bietet eine sechsstufige Herangehensweise an das Design, die Implementierung und die Evaluation von Curricula. Durch den Einsatz einer solchen Systematik kann eine optimale Verzahnung von Disziplinen unter Vermeidung unnötiger Redundanzen erzielt werden. Kontinuierliche Evaluation führt zu einer frühen Erkennung eventueller Schwachstellen des Curriculums, die dann in einem neuen Durchgang des Kern-Zyklus verbessert werden können.