gms | German Medical Science

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Das Aufklärungsgespräch mit schwer kranken Patienten im interprofessionellen Kontext: eine Lehrveranstaltung für Schüler der Krankenpflege und Medizinstudierende

Vortrag

  • corresponding author presenting/speaker Jan Schildmann - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin, Medizinische Klinik III, Erlangen, Deutschland
  • author Jürgen Härlein - Universitätsklinikum Erlangen, Staatliche Berufsfachschule für Krankenpflege, Erlangen, Deutschland
  • author Nicole Burchardi - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin, Erlangen, Deutschland
  • author Mathias Schlögl - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin, Erlangen, Deutschland
  • Stefanie Wand - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin, Erlangen, Deutschland
  • Jochen Vollmann - Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Geschichte und Ethik in der Medizin, Erlangen, Deutschland

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma068

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2005/05gma068.shtml

Eingereicht: 15. Juli 2005
Veröffentlicht: 26. Oktober 2005

© 2005 Schildmann et al.
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Gliederung

Workshop

Einleitung: Das Überbringen der Nachricht über eine schwerwiegende Erkrankung ist ärztliche Aufgabe. Gesundheits- und KrankenpflegerInnen unterstützen den Prozess der Aufklärung. In diesem Beitrag werden Lehrkonzept und Evaluationsergebnisse einer interprofessionellen Lehrveranstaltung für Medizinstudierende und KrankenpflegeschülerInnen vorgestellt.

Methoden: Schriftliche Befragung vor und nach der Veranstaltung zur Einstellung gegenüber der Aufklärung schwer kranker Patienten sowie zur Einschätzung der eigenen kommunikativen Kompetenzen. Unterschiede in der Selbsteinschätzung kommunikativer Kompetenzen vor und nach der Kursveranstaltung sowie Unterschiede zwischen Medizinstudierenden und KrankenpflegeschülerInnen wurden auf Signifikanz überprüft.

Ergebnisse: 23 Medizinstudierende und 24 PflegeschülerInnen nahmen an der Kursveranstaltung teil. Die Aufklärung von Patienten über schwerwiegende Erkrankungen wurde von der Mehrheit der KursteilnehmerInnen befürwortet. Medizinstudierende und PflegeschülerInnen schätzen ihre kommunikativen Kompetenzen bezüglich der Gesprächsführung mit schwer kranken Patienten nach der Veranstaltung signifikant besser ein als vorher. Die Mehrheit der TeilnehmerInnen aus beiden Berufsgruppen bewertete den interprofessionellen Ansatz der Lehrveranstaltung positiv.

Diskussion: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass das erfahrungsorientierte und interprofessionelle Lehrkonzepts die Selbsteinschätzung kommunikativer Kompetenzen verbessert.