gms | German Medical Science

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin
Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

04.11. bis 06.11.2005, Münster

Der "Makro-Marathon": Ergebnisse der Evaluation eines Repetitoriums der makroskopischen Anatomie zur Vorbereitung auf das Physikum

Vortrag

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  • corresponding author presenting/speaker Stella Bredemeier - Medizinische Hochschule Hannover, Funktionelle und Angewandte Anatomie, Hannover, Deutschland
  • Reinhard Pabst - Medizinische Hochschule Hannover, Funktionelle und Angewandte Anatomie, Hannover, Deutschland
  • author Heike Nave - Medizinische Hochschule Hannover, Funktionelle und Angewandte Anatomie, Hannover, Deutschland

Qualität der "Neuen" Lehre in der Medizin. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Münster, 04.-06.11.2005. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2005. Doc05gma045

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/gma2005/05gma045.shtml

Eingereicht: 15. Juli 2005
Veröffentlicht: 26. Oktober 2005

© 2005 Bredemeier et al.
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Gliederung

Workshop

Durch die z.T. sehr speziellen Fragen des Instituts für Medizinische und Pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) wissen die Studierenden oft nicht, wo sie ihre Grenzen bei der Physikumsvorbereitung ziehen sollen. Die Idee des 3-tägigen (jeweils 6-stündigen), freiwilligen, fragenorientierten Repetitoriums der makroskopischen Anatomie ist, den Studierenden einen Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem sie sich gezielter auf das schriftliche Physikum vorbereiten können. Das Repetitorium wurde ca. 4 Monate vor dem Physikum angeboten und dreimal evaluiert (Rücklauf im Mittel 90%): direkt vor Beginn und am Ende des 3-tägigen Repetitoriums und nach dem Physikum im Oktober 2004. Insgesamt haben 203 Studierende (69% Frauen, 31% Männer) an dem Makro-Marathon teilgenommen und ihn im Mittel mit 13,2 Punkten (0-15 Punkte-Skala) bewertet. Die Mehrzahl der Studierenden (91%) bestätigte, dass das Repetitorium sowohl einen guten Lerneffekt hatte, als auch eine Zeitersparnis für die Vorbereitung auf das Physikum ermöglichte. Die Studierenden waren nach dem Repetitorium nicht verängstigt, sondern motiviert zum eigenständigen Weiterlernen. Bei dem Vergleich mit einer Gruppe von Studierenden, die das Repetitorium nicht besucht und am gleichen Physikum teilgenommen haben, konnte festgestellt werden, dass

1. die Physikumsnote bei den Teilnehmern des Makro-Marathons signifikant besser war und

2. signifikant weniger Studierende dieser Gruppe das Physikum nicht bestanden haben.