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Forum Medizin 21, 45. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin

Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Zusammenarbeit mit der Deutschen, Österreichischen und Südtiroler Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin

22.09. - 24.09.2011, Salzburg, Österreich

Analyse der Schulungstage des Programms Verbundweiterbildung plus

Meeting Abstract

  • corresponding author presenting/speaker Kristina Jäkel - Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland
  • author Stefanie Joos - Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland
  • author Thomas Ledig - Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland
  • author Joachim Szecsenyi - Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland
  • author Jost Steinhäuser - Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung, Heidelberg, Deutschland

45. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Forum Medizin 21. Salzburg, 22.-24.09.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11fom072

DOI: 10.3205/11fom072, URN: urn:nbn:de:0183-11fom0724

Veröffentlicht: 14. September 2011

© 2011 Jäkel et al.
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Gliederung

Text

Hintergrund: Zu dem Programm Verbundweiterbildung plus in Baden-Württemberg gehören für die Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung zum Allgemeinarzt (ÄiW) sechs ganztägige, pharmaunabhängige und kostenlose Schulungsveranstaltungen pro Jahr [1]. Themen für diese Veranstaltungen wurden aus Bedarfsabfragen während der Schulungstage und Prävalenzanalysen von Beratungsanlässen vor dem Rahmen der CanMED Rollen identifiziert [2]. In die Schulungstage der Verbundweiterbildung plus wurden bisher 140 ÄiW, aufgeteilt in vier Kohorten, aufgenommen. In der vorliegenden Analyse werden die Themenwünsche der ÄiW sowie die daraufhin durchgeführten Schulungsveranstaltungen, die von Beginn der Verbundweiterbildung plus an bis April 2011 durchgeführt wurden, ausgewertet.

Material und Methoden: Alle ÄiW bekommen am Ende eines jeden Schulungstages einen Evaluationsbogen ausgeteilt. Die Teilnahme an der Evaluation ist freiwillig. Erhoben wird jeweils mittels einer 6er Likert-Skala von „sehr zufrieden“ bis „sehr unzufrieden“ der Informationsgehalt, der Praxisbezug, die Didaktik des Lehrenden, die Arbeitsatmosphäre und die Beteiligungsmöglichkeit von jedem Modul innerhalb eines Schulungstages. Themenwünsche werden mittels Freitext erfragt.

Ergebnisse: In die Analyse sind 803 Evaluationen von 48 Modulen aus 19 Schulungstagen eingeflossen. Die Gesamtnote der Schulungstage liegt bei 1,5, der Mittelwert über die Kriterien aller Module bei 1,6. Von den Teilnehmern wurden insgesamt 474 Themenwünsche angegeben. Themen zu Beratungsanlässen der Haut, zum Praxismanagement sowie dem Bewegungsapparat wurden am häufigsten nachgefragt. Detaillierte Ergebnisse werden auf dem Kongress präsentiert.

Schlussfolgerung/Implikation: Die Analyse der Themenwünsche sowie die Evaluation der durchgeführten Schulungstage liefern relevante Hinweise für die weitere Entwicklung des Programms Verbundweiterbildung plus und können darüber hinaus einen Beitrag leisten für die Erarbeitung eines die Weiterbildung begleitenden Curriculums.


Literatur

1.
Steinhäuser J, Roos M, Haberer K, Ledig Th, Peters-Klimm F, Szecsenyi J, Joos S. Das Programm Verbundweiterbildung plus des Kompetenzzentrums Allgemeinmedizin Baden Württemberg – Entwicklung, Umsetzung und Perspektiven. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwesen. 2011;105(2):105-9.
2.
Roos M, Steinhäuser J, Laux G, Joos S, Szecsenyi J. Weiterbildung mit Inhalt – Bedarfsanalyse zur Konzeption eines überregionalen Schulungsprogramm in der Verbundweiterbildung plus. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwesen. 2011;105(2):110-5.