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7. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks für Versorgungsforschung

16. - 18.10.2008, Köln

Transkulturelles Präventionskonzept zur Primärprävention alkoholbezogener Störungen bei älteren Migrantinnen und Migranten

Meeting Abstract

  • I. Bermejo - Universitätsklinikum Freiburg, Abt. für Psychiatrie, u. Psychother., Sektion Kl. Epidemiologie u. Vers.-Forschung, Freiburg
  • D. Ruf - Universitätsklinikum Freiburg, Abt. für Psychiatrie, u. Psychother., Sektion Kl. Epidemiologie u. Vers.-Forschung, Freiburg
  • J. Mayninger - Universitätsklinikum Freiburg, Abt. für Psychiatrie, u. Psychother., Sektion Kl. Epidemiologie u. Vers.-Forschung, Freiburg
  • R. Walter-Hamann - Deutscher Caritasverband, Referat Basisdienste für besondere Lebenslagen, Freiburg
  • A. Serio - Deutscher Caritasverband, Referat Migration und Integration, Freiburg
  • H. Boss - AWO Bundesverband, Referentin Sucht- und Selbsthilfe, Wohnungslosenhilfe, Heinrich-Albertz-Haus, Berlin
  • W. Barth - AWO Bundesverband, Grundsatzreferent Migration, Marie-Juchacz-Haus, Bonn
  • M. Härter - Universitätsklinikum Freiburg, Abt. für Psychiatrie, u. Psychother., Sektion Kl. Epidemiologie u. Vers.-Forschung, Freiburg

7. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks für Versorgungsforschung. Köln, 16.-18.10.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. DocP8.6

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dkvf2008/08dkvf198.shtml

Veröffentlicht: 6. Oktober 2008

© 2008 Bermejo et al.
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Gliederung

Text

Ziele: Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern der Migrationsdienste und der Suchtkrankenhilfe zu Multiplikatorinnen/Multiplikatoren eines transkulturellen Präventionskonzeptes.

Methoden: Transkulturelles Präventionskonzept auf der Basis von empirischen Daten zur Inanspruchnahme des Gesundheitssystems und zum Alkoholkonsum älterer Migranten/innen sowie Fokusgruppen mit Migranten/innen und Mitarbeitern der Migrationsdienste und der Suchtkrankenhilfe bzgl. Konzepten und Maßnahmen des Patientenempowerments im Hinblick auf Reduktion von riskantem Alkoholkonsum.

Erwartete Ergebnisse: Erhöhung der interkulturellen Kompetenz, besseres Wissen bei den Mitarbeitern über Diagnostik alkoholbezogener Störungen, gesundheitliche Folgen und evidenzbasierte Präventions- und Behandlungsstrategien, motivierende Gesprächsführung sowie Kurzinterventionen; bessere Vernetzung von Migrationsdiensten und Suchtkrankenhilfe.

Schlussfolgerung: Das Projekt bietet interessierten Präventionsanbietern die Möglichkeit, ihre Angebote und Maßnahmen auf wissenschaftlicher Basis den Anforderungen an eine kultursensible Suchtprävention und -beratung auszurichten.