gms | German Medical Science

67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie

11. bis 16.11.2003, Messe/ICC Berlin

Umstrukturierung der Versorgungskonzepte im Zeitalter der Diagnosis Related Groups (DRG)

Meeting Abstract (DGOOC 2003)

  • corresponding author Oliver Engelhardt - Orthopädische Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstr.1, 55101, Mainz, Phone: 06131-172340, Fax: 06131-17472340
  • M. Giesa - Orthopädische Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstr.1, 55101, Mainz, Phone: 06131-172340, Fax: 06131-17472340
  • A. Meurer - Orthopädische Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstr.1, 55101, Mainz, Phone: 06131-172340, Fax: 06131-17472340
  • A. Eckardt - Orthopädische Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstr.1, 55101, Mainz, Phone: 06131-172340, Fax: 06131-17472340
  • J. Heine - Orthopädische Klinik und Poliklinik der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstr.1, 55101, Mainz, Phone: 06131-172340, Fax: 06131-17472340

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie. 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 11.-16.11.2003. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2003. Doc03dguX-9

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgu2003/03dgu1075.shtml

Veröffentlicht: 11. November 2003

© 2003 Engelhardt et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung

Welche Ansätze der Umstrukturierung der Versorgungskonzepte sind aufgrund der Einführung der DRGs sinnvoll?

Ergebnisse

Der Druck auf die Krankenhäuser zu einer strategischen Neupositionierung nimmt zu. Es wird verstärkt zu einer Verzahnung ökonomischer und medizinischer Fragestellungen im Krankenhaus kommen, beispielsweise durch notwendige Einführung integrierter Controllingsysteme zur Gewinnung von Kosten- und Leistungsinformationen und durch die Einführung von Kostenträgerrechnungen zur Ermittlung profitabler DRGs. Das aktive Management des Patientenportfolios und die Positionierung des Krankenhauses im Gesundheitsmarkt wird an Bedeutung gewinnen. Unrentable Krankenhäuser werden nicht durch manipulative Kodierungsstrategien am Markt bestehen können. Daher müssen die fundamentalen Produkt- und Kostenstrukturen valide sein. Die DRGs werden die Transparenz der Behandlungsqualität steigern. Die Qualitätssicherung wird stärker produkt- und somit ergebnisbezogen erfolgen und sich weniger als bisher auf die Strukturen des Krankenhauses beziehen.

Schlussfolgerungen

Um eine kostenbewusste und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung der Patienten zu ermöglichen ist eine integrierte Versorgung mit einer transsektoralen Verzahnung zu fordern. Sowohl die professionelle Koordination der Diagnostik und der Abfolge der Behandlungsschritte unter Berücksichtigung von festgelegten Behandlungspfaden, als auch die Nutzung elektronischer Kommunikations- und Archivierungsmittel ist hierfür eine unabdingbare Voraussetzung.