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67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie

11. bis 16.11.2003, Messe/ICC Berlin

Mittelfristige Ergebnisse in der Behandlung von Liposarkomen der Extremitäten

Meeting Abstract (DGOOC 2003)

  • corresponding author Tobias Köhler - Klinik für Orthopädie, Fetscherstraße 74, 01307, Dresden, Phone: 0351 - 458 2633, Fax: 0351 - 458 5814
  • J. Ziegler - Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden;
  • F. Thielemann - Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden;
  • G. Baretton - Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
  • K.-P. Günther - Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden;

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie. 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 11.-16.11.2003. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2003. Doc03dguO18-7

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgu2003/03dgu0927.shtml

Veröffentlicht: 11. November 2003

© 2003 Köhler et al.
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Gliederung

Text

Zielstellung

Es sollen Überlebenszeit, Rezidivrate und Metastasierung bei Patienten mit primären Liposarkomen der Extremitäten (LSE) in Abhängigkeit der durchgeführten primären und adjuvanten Therapieverfahren ausgewertet werden. Weiterhin soll die Aussagefähigkeit des bioptisch erhobenen histologischen Befundes im Vergleich zur endgültigen Histologie des Resektates beurteilt werden.

Material und Methode

In den Jahren 1990 bis 1998 wurden 27 Patienten mit LSE operativ versorgt. Durchschnittlich 62,4 Monate (39 -141 Monate) postoperativ erfolgte die Bewertung von Überlebensrate, Metastasierung und Lokalrezidiven. Intraoperativen Angaben zum Resektionsabstand sowie der Aussagen der histologischen Beurteilung des bioptisch gewonnen Materials und des histologischen Befundes des Resektates wurden bei der Wertung berücksichtigt.

Ergebnisse

Bei 5 (18,5 %) Patienten erfolgte primär die Amputation und in 22 Fällen (81,5 %) wurde die extremitätenerhaltende Resektion des LSE durchgeführt. Die Lokalrezidivrate betrug 22,2 % (n=6). Die Rate der Metastasierung betrug 18,5 %, die Überlebensrate zum Nachuntersuchungszeitpunkt 74,1 %. Lediglich in 29,6 % der Fälle (n=8) bestand eine Übereinstimmung zwischen bioptisch erhobener und endgültiger Diagnose.

Schlussfolgerung

Auch bei lokaler Kontrolle können LSE nach langem tumorfreiem Intervall metastasieren, was eine langfristige Tumornachsorge erfordert. Aufgrund der schwierigen histologischen Beurteilbarkeit des bioptischen Materials ist ein einzeitiges Vorgehen mit intraoperativer Dignitätsbestimmung denkbar.