gms | German Medical Science

67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie
44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie

11. bis 16.11.2003, Messe/ICC Berlin

Degenerative Veränderungen am Sprunggelenk ehemaliger Hochleistungssportler

Meeting Abstract (DGOOC 2003)

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  • corresponding author Holger Schmitt - Orthop. Univ.klinik Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118, Heidelberg, Phone: 06221/966378, Fax: 06221/966433
  • J.M. Lemke - Orthop. Univ.klinik Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118, Heidelberg, Phone: 06221/966378, Fax: 06221/966433
  • D.R.C. Brocai - Orthop. Univ.klinik Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118, Heidelberg, Phone: 06221/966378, Fax: 06221/966433
  • D. Parsch - Orthop. Univ.klinik Heidelberg, Schlierbacher Landstr. 200a, 69118, Heidelberg, Phone: 06221/966378, Fax: 06221/966433

Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie. 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, 89. Tagung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und 44. Tagung des Berufsverbandes der Fachärzte für Orthopädie. Berlin, 11.-16.11.2003. Düsseldorf, Köln: German Medical Science; 2003. Doc03dguI1-6

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgu2003/03dgu0525.shtml

Veröffentlicht: 11. November 2003

© 2003 Schmitt et al.
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Gliederung

Text

Fragestellung

Welche degenerativen Veränderungen finden sich bei ehemaligen Hochleistungssportlern leichtathletischer Sprungdisziplinen am oberen Sprunggelenk mehr als 10 Jahre nach Beendigung der Sportkarriere im Verglech zu einer Normalbevölkerung? Gibt es Unterschiede zwischen Sprung- und Schwungbein, gibt es Zusammenhänge mit sportartspezifischen Parametern?

Methoden

Querschnittstudie mit alters-, geschlechts- und BMI- gematchten Kontrollen. 40 männliche Hochspringer der deutschen Spitzenklasse (BL> 2,18 m) wurden klinisch und radiologisch untersucht. Sportartspezifische Parameter und die persönliche Anamnese wurden über Fragebogen und Interview erhoben. Die klinische Beurteilung erfolgte mittels Freiburger Sprunggelenk- Score und Kitaoka- Score, die radiologische Beurteilung erfolgte durch Scores nach Bargon (ap.) und Scranton und McDermott (seitl.).Die radiologischen Ergebnisse wurden mit alters-, geschlechts- und BMI- gematchten Kontrollen verglichen.

Ergebnisse

Seitunterschiede zwischen Sprung- und Schwungbein waren gering (Freiburg Score: Spr 93/ Schw 95; Kitaoka Spr 89/ Schw 93), aber signifikant (p<0.005). Radiologische Seitunterschiede fanden sich nicht. Radiologische Unterschiede zwischen Athleten und Kontrollen fanden sich nicht (alle p-Werte >0.4).Je ein Sprung- als auch Schwungbein zeigten ein Arthrosestadium Grad II nach Bargon, vier Sprung- und drei Schwungbeine ein Stadium III nach Scranton.

Schlussfolgerungen

Das Arthroserisiko ehemaliger Hochspringer im Vergleich zur Normalbevölkerung scheint nicht erhöht zu sein.