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20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

22.09. bis 24.09.2011, Düsseldorf-Kaiserswerth

Definitive Radiochemotherapie versus trimodale Behandlung mit Resektion im Stadium III

Meeting Abstract

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  • Aris Koryllos - Lungenklinik Merheim, Thoraxchirurgie, Städtische Kliniken Köln
  • Corinna Ludwig - Lungenklinik Merheim, Thoraxchirurgie, Städtische Kliniken Köln
  • Anna Stei - Lungenklinik Merheim, Thoraxchirurgie, Städtische Kliniken Köln
  • Erich Stoelben - Lungenklinik Merheim, Thoraxchirurgie, Städtische Kliniken Köln

Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie. 20. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie. Düsseldorf, 22.-24.09.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. DocHS 8.5

DOI: 10.3205/11dgt12, URN: urn:nbn:de:0183-11dgt122

Veröffentlicht: 19. September 2011

© 2011 Koryllos et al.
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Gliederung

Text

Zielsetzung: Die Untersuchung dient dazu hausintern zu prüfen, ob der trimodale Ansatz mit Option der Resektion seit 2005 im Vergleich zum vorausgehenden bimodalen Ansatz einen Behandlungsvorteil zeigt.

Methode: Es handelt sich um eine retrospektive Studie zwischen trimodalem und bimodalem Konzept.

Gruppe I: 110 Patienten im Stadium III (N2-N3) 2005-2008 mit Intention to treat trimodal (Radiochemotherapie neoadjuvant und anschliessend ggf. Resektion), davon 52 sekundär resezierte Patienten.

Gruppe II (Vergleichsgruppe): 99 Patienten im Stadium II (N2-N3) mit bimodaler Behandlung (definitive Radiochemotherapie)

Ergebnis: 5-Jahre-Überlebensrate: 17,6% für die trimodale Gruppe I, 12,5% für die bimodale Gruppe II.

Schlussfolgerung:

Das trimodale Behandlungskonzept führt zu einer besseren lokoregionären Behandlung des Bronchialkarzinoms im Stadium III (N2-3).