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49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen e. V. (DGPRÄC), 16. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen e. V. (VDÄPC)

29.09. - 01.10.2011, Innsbruck

Bericht über die Kooperation bei Leberlebendspenden und die erfolgreiche Therapie von Gefäßproblemen mit Auto und Allografts

Meeting Abstract

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  • T. Bauer - Univ. Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie, Innsbruck
  • G. Wechselberger - Univ. Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie, Innsbruck
  • W. Mark - Univ. Klinik für Allgemeine und Transplantationschirurgie, Innsbruck
  • G. Pierer - Univ. Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie, Innsbruck

Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie. Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen. Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. 49. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (ÖGPÄRC), 42. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), 16. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC). Innsbruck, 29.09.-01.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11dgpraecV60

DOI: 10.3205/11dgpraec061, URN: urn:nbn:de:0183-11dgpraec0618

Veröffentlicht: 27. September 2011

© 2011 Bauer et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Seit einigen Jahren wurde die Leberlebendspende für Kinder mit kongenitaler Gallengangsatresie forciert um das Problem des Organmangels und der langen Wartezeit zu verringern. Es wurde eine erfolgreiche Kooperation zwischen Transplantationschirurgie und Plastischer Chirurgie aufgebaut.

Material und Methoden: Seit 2005 haben 12 Kinder eine Leberlebendspende im Rahmen dieser Kooperation erhalten. Der Plastische Chirurg führt die Anastomose der arteria hepatica unter dem Mikroskop durch, der Rest wird durch die Transplantationschirurgie gemacht, Revisionen werden gemeinsam durchgeführt.

Ergebnisse: Das Alter der Patienten betrug zwischen 3 Monaten und 3 Jahren, es handelte sich um 8 Mädchen und 4 Buben. In 7 Fällen war die Mutter der Spender, in 5 der Vater, das Alter lag zwischen 27 und 59 Jahren. 10 Fälle waren mit Ausnahme einer in vitro end to side Anastomose sowie eines Vena mesenterica Interponates bei zu kurzer a. hepatica unauffällig. In einem Fall war eine zweimalige Revision bei Pfortaderthrombose nötig und in einem Fall mußte bei fehlender Leberfunktion innerhalb einer Woche retransplantiert werden. Die Pfortaderthrombose wurde zuerst mit einer Thrombektomie behandelt, Im Rahmen einer weiteren Revision wurde ein Vena saphena parva Interponat der Mutter verwendet und zuletzt wurde bei noch immer insuffizientem Blutfluß erfolgreich ein Arterien Allograft (BG 0 Spender, a. fem. sup.) verwendet. Seit der Kooperation ging somit nur eine Leberlebendspende von 12 verloren.

Schlussfolgerung: Durch die Kombination des Transplantationswissens des Transplantationschirurgen und die mikrochirurgischen Fähigkeiten und das Wissen über mikrochirurgische Revisionsmöglichkeiten mit Interponaten des Plastischen Chirurgen konnte die Sicherheit der Leberlebendspende weiter erhöht werden, was für die kindlichen Patienten von besondere Wichtigkeit ist.