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132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

28.04. - 01.05.2015, München

Mucinöses Zystadenom als Zufallsbefund bei Appendektomie. Aktuelles Vorgehen bei Leitlinienänderung

Meeting Abstract

  • Ulrich Alexander Krafft - Katholisches Klinikum Essen, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive, Essen, Deutschland
  • Matthias Heuer - Katholisches Klinikum Essen, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive, Essen, Deutschland
  • Alexandra Schumann - Katholisches Klinikum Essen, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive, Essen, Deutschland
  • Olaf Guckelberger - Katholisches Klinikum Essen, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive, Essen, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 28.04.-01.05.2015. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2015. Doc15dgch246

doi: 10.3205/15dgch246, urn:nbn:de:0183-15dgch2464

Veröffentlicht: 24. April 2015

© 2015 Krafft et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Das mucinöse Zystandenom ist ein seltenes Krankheitsbild, das gehäuft von der Appendix ausgeht. Aktuell erfolgte eine Leitlinienänderung auf Grund einer überarbeiteten histologischen Klassifizierung.

Material und Methoden: Nach der neuen Leitlinie behandelten wir einen 29-jährigen Patienten, der wegen des Verdachts auf Appendizitis appendektomiert wurde. Der intraoperative Verdacht auf ein mucinöses Zystadenom wurde histologisch bestätigt. Die Resektion erfolgte im Gesunden. Der postoperative Verlauf gestaltete sich komplikationslos.

Schlussfolgerung: Die niedriggradigen muzinösen Neoplasien der Appendix werden in alternativen Klassifikationen auch als Adenome bezeichnet und erfordern dementsprechend keine radikal-onkologische Nachresektion.