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129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

24.04. - 27.04.2012, Berlin

Bestimmung der betroffenen Körperoberfläche im Rahmen einer thermischen Verletzung im Kindesalter – Konventionelle Methoden versus Burn Case 3D

Meeting Abstract

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  • Bettina Lange - Universitätsmedizin Mannheim, Kinderchirurgie, Mannheim
  • N. Kraft - Universitätsmedizin Mannheim, Kinderchirurgie, Mannheim
  • Lucas M. Wessel - Universitätsmedizin Mannheim, Kinderchirurgie, Mannheim

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 24.-27.04.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgch649

DOI: 10.3205/12dgch649, URN: urn:nbn:de:0183-12dgch6493

Veröffentlicht: 23. April 2012

© 2012 Lange et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Im Rahmen des Managements einer thermischen Verletzung im Kindesalter wird die betroffene Körperoberfläche mit Hilfe der Handflächenregel oder dem Schema nach Lund und Browder bestimmt. Bei der Versorgung thermischer Verletzungen im Erwachsenenalter bietet das Computerprogramm Burn Case 3D eine exaktere Bestimmung der betroffenen Körperoberfläche und wird daher bereits in zahlreichen Kliniken routinemäßig verwendet.

Material und Methoden: Zur exakten Bestimmung der betroffenen Körperoberfläche einer thermischen Verletzung im Kindesalter wird in der Klinik für Kinderchirurgie der Universitätsmedizin Mannheim seit dem 01.01.2011 neben der konventionellen Methode nach Lund und Browder die Software Burn Case 3D eingesetzt.

Ergebnisse: Bei über 100 Patienten wurde mittels Burn Case 3D im Vergleich zu konventionellen Messmethoden eine Reduktion der betroffenen Körperoberfläche festgestellt.

Schlussfolgerung: Die Computersoftware Burn Case 3D stellt auch im Rahmen des Managements einer thermischen Verletzung im Kindesalter ein wertvolles Instrument zur exakten Bestimmung der betroffenen Körperoberfläche dar. Infolgedessen beeinflusst Burn Case 3 D direkt das Volumen- und Medikamentenmanagement eines schwerbrandverletzten Kindes.