gms | German Medical Science

129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

24.04. - 27.04.2012, Berlin

Technik der Pankreastransplantation

Meeting Abstract

  • Stephan Kersting - Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Dresden
  • Stefan Ludwig - Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Dresden
  • Andreas Volk - Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Dresden
  • Florian Ehehalt - Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Dresden
  • Helmut Witzigmann - Krankenhaus Dresden Friedrichstadt, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Dresden
  • Hans-Detlev Saeger - Universitätsklinikum Dresden, Klinik und Poliklinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Dresden

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 129. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 24.-27.04.2012. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2012. Doc12dgch327

DOI: 10.3205/12dgch327, URN: urn:nbn:de:0183-12dgch3274

Veröffentlicht: 23. April 2012

© 2012 Kersting et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Einleitung: Am Universitätsklinikum Dresden existiert seit 2008 ein stetig wachsendes Pankreastransplantationsprogramm, das ausschliesslich von einem Team aus vier Personen betreut wird.

Wir präsentieren ein HD-Video der Technik der Pankreastransplantation mit technischen Animationen.

Material und Methoden: Nach einer sorgfältigen Backtable Präparation wird das Retroperitoneum durch Mobilisation des Zoekums dargestellt. Die arterielle Anastomosierung erfolgt über das Y-Graft an die rechte A. iliaka communis, die venöse Drainage über eine breite Anastomose zur Vena cava, die enterale Drainage wird an der ersten Jejunalschlinge hergestellt.

Ergebnisse: Bei unseren Pankreastransplantationen erreichten wir eine Primärfunktion bei 10/10 Patienten und bislang ebenfalls 100%ige Überlebensraten, Organerhalt und Insulinfreiheit. Die Relaparotomierate betrug 3/10 Patienten, die mediane Verweildauer 22 Tage.

Schlussfolgerung: Die Pankreastransplantation kann mit einer exakten chirurgischen Technik, wie sie in diesem Video demonstriert wird, strikter Spenderauswahl und konstanter Betreuung durch ein fest zugeordnetes Team sicher und erfolgreich etabliert werden.