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127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

20.04. - 23.04.2010, Berlin

Laparoskopische Fundophrenikopexie

Meeting Abstract

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  • Bartholomäus Böhm - Vivantes Klinikum Neukölln, Klinik für Chirurgie, Berlin, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 20.-23.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10dgch750

DOI: 10.3205/10dgch750, URN: urn:nbn:de:0183-10dgch7507

Veröffentlicht: 17. Mai 2010

© 2010 Böhm.
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Gliederung

Text

Einleitung: Patienten mit einem massiven gastroösophagealen Reflux sollten operiert werden, um tracheobronchiale Aspirationen und Laryngitis zu vermeiden. Die übliche Fundoplikatio hat den Nachteil einer sehr hohen Dysphagierate. Deshalb wurde eine vereinfachte Operationsmethode entwickelt, um den größten Teil des Refluxes zu verhindern.

Material und Methoden: In üblicher Rückenlage, werden drei 5 mm Hülsen eingebracht und eine 10 mm Hülse. Die Leber wird angehoben und der Hiatus eingestellt. Das Omentum minus wird am rechten Zwerchfellschenkel inzidiert. Der Fundus wird über die Kardia geschlagen und mit drei nicht-resorbierbaren Nähten am rechten Zwerchfellschenkel genäht.

Ergebnisse: 14 Patienten wurden bisher mit dieser Operation versorgt. Die durchschnittliche Operationszeit lag bei 18 Minuten. Komplikationen traten in keinem Fall auf. Der orale Kostaufbau begann am 1. postoperativen Tag. 12/14 Patienten waren sehr zufrieden. In keinem Fall trat eine Dysphagie oder ein Gas-Bloat-Syndrom auf.

(Abbildung 1 [Abb. 1])

Schlussfolgerung: Das neue Operationsverfahren ist bei der überwiegenden Mehrheit der Patienten geeignet, den massiven Reflux einzudämmen. Aufgrund der Einfachheit sind Komplikationen sehr unwahrscheinlich. Das unkomplizierte Verfahren ist eine echte Alternative zur dauerhaften Medikamenteneinnahme.