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125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

22. - 25.04.2008, Berlin

Die dorsoposteriore extraperitoneale Pelviskopie - ein selten gebrauchter endoskopischer Zugang

Meeting Abstract

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  • corresponding author J. Burghardt - Sana-Klinikum Berlin-Lichtenberg
  • A. Zerz - Kantonsspital St. Gallen
  • K. Gellert - Sana-Klinikum Berlin-Lichtenberg

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 125. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Berlin, 22.-25.04.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08dgch9376

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2008/08dgch521.shtml

Veröffentlicht: 16. April 2008

© 2008 Burghardt et al.
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Gliederung

Text

Einleitung: Die dorsoposteriore extraperitoneale Pelviskopie wurde erstmalig 1999 publiziert. Ein möglicher Einsatz besteht Lymphknotendissektion des dorsalen Mesorektums in Kombination mit einer lokalen Exzision tiefsitzender Rektumkarzinome.

Material und Methoden: Um Erfahrungen zu sammeln wurde der Zugang zunächst bei 2 Patienten mit einer retroperitonealen Phlegmone auf grund extraperitonealer Rektumperforationen im Rahmen einer Drainageoperation eingesetzt. Anschließend wurde er in Form der extraperitonealen partiellen Mesorektumresektion bei 2 Patienten mit pT1 Rektumkarzinomen eingesetzt.

Ergebnisse: Bei den Patienten mit der retroperitonealen Phlegmone konnte auf diese Weise eine komplette Ausheilung erzielt werden. Im Falle des Einsatzes als Ergänzng zur lokalen Exzision von tiefsitzenden Rektumkarzinomen konnten auf diese Weise zusätzliche lokale Lymphknoten entfernt werden.

Schlussfolgerung: Die dorsoposteriore extraperitoneale Pelviskopie eignet sich als extraperitoneale partielle Mesorektumexzision um das Lymphknotenstaging von Rektumkarzinomen zu verbessern ohne das Kontinenzorgan einer Stagingmaßnahme zu opfern.