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124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie

01. - 04.05.2007, München

Plastische Chirurgie: Ästhetische Brustchirurgie – Brustreduktionsverfahren 1987 bis 2007

Meeting Abstract

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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie. 124. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. München, 01.-04.05.2007. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2007. Doc07dgch6914

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dgch2007/07dgch464.shtml

Veröffentlicht: 1. Oktober 2007

© 2007 von Stoltzenberg.
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Gliederung

Text

Einleitung: Während der letzten 15 Jahre entstanden vielfältig neue und modifizierte operative Verfahren zur ästhetischen Verkleinerung der weiblichen Brust. Hauptforderungen stellten und stellen dar: Perioperatives Procedere, das die Befindlichkeit der Patienten so schnell wie möglich nach dem Eingriff maximiert, blutverlust-und narbensparende Techniken.

Material und Methoden: Berücksichtigt wurden 100 Reduktionsplastiken aus den Jahren1987 bis 2007. Operiert wurden die Patienten unter ambulanten und Kurzzeit-stationären Bedingungen. Anfänglich wurde die Operationsmethode nach Ivo Pitanguy und Strömbeck angewendet mit t-förmigem Narbenresultat, seit 1990 eigene verkürzte submammär-laterale Narbenlegung und schließlichdas Reduktionsverfahren nach Madeleine Lejour.

Ergebnisse: Vor Anwendung der Liposuction als erstem operativem Schritt zu Beginn einer Reduktionsplastik ergaben sich oft längere Narben lateral bis zur vorderen und hinteren Axillarlinie. Im Zuge des Verlassens von medialen Schnittführungen verkürzten sichdie Narbenlegungen, konnten durch simultane Liposuction der axillären Brustausläufer weiter verkürzt werden. Im Zuge anamnestischer Erhebungen, Laboruntersuchungen und konsekutivem Prämedikationsgspräch konnte entschieden werden, ob ein ambulantes oder Kurzzeit-stationäres Vorgehen sinnvoll ist. Operationstechnisch wurden atraumatische Instrumente und Materialien bevorzugt, wie z.B. Gewebedurchtrennung mittels elektrischem Messer oder Powerschere, sofortiger Blutstillung und Blutstillung im Vorfeld bei Präparationsschritten. Die Voraussetzung für ambulantes und Kurzzeit-stationäres Procedere stellt die Teamarbeit der operativen Einheit der Tagesklinik oder Klinik dar.

Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung der Prämissen atraumatischer, blutsparender Operationstechnike, somit Produktion kleinstmöglicher Wundflächen und kurzer Narbenstrecken ist die ästhetische Mammareduktionsplastik heutigentags im ambulanten und Kurzzeit-stationären Bereich präsent.