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26. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung (DAV 2008)

06.01. bis 09.01.2008, Engelberg

Probleme und Lösungsvorschläge bei Gutachten für die private Unfallversicherung nach Brandverletzungen

Meeting Abstract

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  • H. L. Haller - Unfallkrankenhaus Linz der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, Linz

DAV 2008. 26. Jahrestagung der deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Verbrennungsbehandlung. Engelberg, 06.-09.01.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08dav08

Die elektronische Version dieses Artikels ist vollständig und ist verfügbar unter: http://www.egms.de/de/meetings/dav2008/08dav08.shtml

Veröffentlicht: 30. Juni 2008

© 2008 Haller.
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Gliederung

Text

In der Begutachtung von Brandverletzten für die private Unfallversicherung und gesetzlicher Unfallversicherung bestehen Unterschiede bereits in Hinblick auf die Versicherungsgrundlagen. Während in der einen die Minderung der Erwerbsfähigkeit in der hypothetischen Konstruktion des „Allgemeine Arbeitsmarkts“ als Grundlage herangezogen wird, ist es in der anderen „dauernde Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Unklare Definitionen des Invaliditätsbegriffes erschweren die Situation.

Die besondere Situation der Gliedertaxe, die als erweiterte und erhöhte Gliedertaxe vorliegen kann, benötigt ein Begutachtungsschema, das diesen Anforderungen gewachsen ist, ebenso wie Schäden, die nicht in der Gliedertaxe erfasst werden können.

Über Ersuchen des Hauptverbandes der österreichischen Versicherungsunternehmen wurde ein Schema erarbeitet, das vorgestellt und zur Diskussion gestellt werden soll.