gms | German Medical Science

14. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien"

Institut für Didaktik & Bildungsforschung im Gesundheitswesen (IDBG),
Private Universität Witten/Herdecke

16.04. - 17.04.2010, Witten

Adaptation virtueller Patienten an neue Nutzungsszenarien: Aufwandsabschätzungen aus dem europäischen Projekt electronic Virtual Patients (eViP)

Meeting Abstract

  • corresponding author Daniela Kempkens - Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Private Universität Witten/Herdecke, Witten, Deutschland
  • author Inga Hege - Medizinische Fakultat der LMU München, Deutschland
  • author Bas de Leng - Universiteit Maastricht Faculty of Medicine, Maastricht, Niederlande
  • author Uno Fors - Karolinska Institutet, Stockholm, Schweden
  • author Benjamin Hanebeck - Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland
  • author Sören Huwendiek - Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland
  • author Andrzej Kononowicz - Uniwersytet Jagiellonski, Krakau, Polen
  • author Valentin Muntean - Universitatea de Medicina si Farmacie "Iuliu Hatieganu" Cluj-Napoca, Rumänien
  • author Terry Poulton - St George's, University of London, Großbritannien
  • author Martin Fischer - Institut für Didaktik und Bildungsforschung im Gesundheitswesen, Private Universität Witten/Herdecke, Witten, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Gesellschaft für Medizinische Ausbildung. 14. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien". Witten, 16.-17.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10cbt37

DOI: 10.3205/10cbt37, URN: urn:nbn:de:0183-10cbt376

Veröffentlicht: 13. April 2010

© 2010 Kempkens et al.
Dieser Artikel ist ein Open Access-Artikel und steht unter den Creative Commons Lizenzbedingungen (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.de). Er darf vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, vorausgesetzt dass Autor und Quelle genannt werden.


Gliederung

Text

Hintergrund: Virtuelle Patienten (VPs) werden in vielfältigen instruktionalen Kontexten in der fallbasierten medizinischen Aus-, Fort- und Weiterbildung genutzt. Ihre Erstellung ist Ressourcen-intensiv. Diese Studie leistet einen Beitrag zur Entscheidungsfindung, ob es Ressourcen-sparend ist, bereits existierende VPs neuen Lehr- und Lernszenarien anzupassen oder besser, diese neu zu erstellen.

Methoden: Innerhalb des eViP-Projektes wurden Daten zum (Zeit-)Aufwand beim Anpassen von ca. 250 VPs an neue kulturell-sprachliche und pädagogische Umgebungen mit einem standardisierten Fragebogen erhoben. Jeder der neun internationalen Projektpartner trug Daten bei. Die Daten wurden deskriptiv ausgewertet.

Ergebnisse: Der Arbeitsaufwand wird sowohl allgemein als auch für einzelne Kategorien dargestellt, so z.B. bezüglich benutzter VP-Systeme, Erstellung von Metadaten, Klärung von Copyright-Fragen, Umarbeitung der Fallstruktur und Ausstattung mit Multimedia. Probleme während des Umschreibens und mögliche Lösungen werden aufgezeigt.

Schlussfolgerung: Die Analyse des systematisch aufgezeichneten Aufwandes für das Anpassen von VPs soll zu einer empirisch begründeten Leitlinie eines optimalen Verfahrens führen und denjenigen, die das Anpassen von VPs in ihren eigenen Institutionen in Betracht ziehen, bei der Kosten-Nutzen-Analyse dienen.