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14. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien"

Institut für Didaktik & Bildungsforschung im Gesundheitswesen (IDBG),
Private Universität Witten/Herdecke

16.04. - 17.04.2010, Witten

Nutzung virtueller Patienten verschiedener Systeme im CAMPUS Card-Player

Meeting Abstract

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  • corresponding author Frank Hess - Zentrum für virtuelle Patienten, Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland
  • author Simone Huber - Zentrum für virtuelle Patienten, Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland
  • author Jörn Heid - Zentrum für virtuelle Patienten, Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland
  • author Martin Haag - Zentrum für virtuelle Patienten, Universitätsklinikum Heidelberg, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie. Gesellschaft für Medizinische Ausbildung. 14. Workshop der gmds-Arbeitsgruppe "Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin (CBT)" und des GMA-Ausschusses "Neue Medien". Witten, 16.-17.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10cbt22

DOI: 10.3205/10cbt22, URN: urn:nbn:de:0183-10cbt229

Veröffentlicht: 13. April 2010

© 2010 Hess et al.
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Gliederung

Text

Die MedBiquitous Virtual Patient (MVP) Spezifikation ermöglicht den Austausch von virtuellen Patienten (VPs) zwischen unterschiedlichen Systemen. Im Rahmen eines EU-Projektes (eViP) werden unter Nutzung dieser Spezifikation VPs zwischen Systemen aus London, Stockholm, München und Heidelberg ausgetauscht. Die beteiligten Systeme unterscheiden sich signifikant z.B. in der möglichen Navigation während der Bearbeitung eines VPs: So kann man eine lineare oder netzbasierte Abfolge von Präsentationsseiten vorfinden.

Die konzeptionellen Unterschiede führen dazu, dass ein Fallaustausch zwischen den verschiedenen Systemen häufig nicht vollautomatisch möglich ist. Im ungünstigsten Fall, beispielsweise bei der Konvertierung eines netzbasierten Ablaufs in einen linearen, muss der gesamte Fall neu konzipiert werden, um die didaktischen Konzepte zu übertragen.

Beim CAMPUS System ist ein entsprechender Import und Export mittlerweile möglich. Der neu entwickelte CAMPUS Card-Player unterstützt darüber hinaus das native Abspielen MVP spezifikationskonformer Exportdateien. Durch die Implementierung eines mehrschichtigen Modells kann durch systemspezifische Transformationen und Optimierungen der Darstellung gezielt auf die Besonderheiten einzelner Systeme eingegangen werden. Dieser Ansatz erlaubt es beispielsweise Wissensfragen im QTI-Format, welche von der MVP-Spezifikation nur als frei definierbare Erweiterung integriert werden können, abzuspielen.

Der Card-Player setzt dabei auf eine webbasierte Oberfläche, die mit Hilfe moderner technischer und didaktischer Konzepte den Lernenden durch den Fall führt. Über die in diesem Zusammenhang entwickelte standardisierte API für das Protokollieren der Benutzerinteraktionen können Evaluationen und formative Prüfungen integriert werden.