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GMS Current Posters in Otorhinolaryngology - Head and Neck Surgery

Deutsche Gesellschaft für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V. (DGHNOKHC)

ISSN 1865-1038

Virtuelle Planung von multiangulären Bohrkanälen an der Otobasis

Poster

  • corresponding author Igor Stenin - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf
  • Stefan Hansen - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf
  • Julia Hirschfeld - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf
  • Meike Becker - TU Darmstadt - GRIS, Darmstadt
  • Thomas Klenzner - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf
  • Jörg Schipper - HNO-Klinik, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf

GMS Curr Posters Otorhinolaryngol Head Neck Surg 2012;8:Doc09

DOI: 10.3205/cpo000662, URN: urn:nbn:de:0183-cpo0006626

Veröffentlicht: 19. April 2012

© 2012 Stenin et al.
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Gliederung

Zusammenfassung

Bisher werden operative Eingriffe an der Otobasis explorativ, mit Freilegung wichtiger anatomischer Strukturen, durchgeführt. Die Forschungsgruppe „Multi-Port-Knochenchirurgie am Beispiel der Otobasis" (MUKNO) beschäftigt sich mit der Entwicklung minimal-traumatischer Operationsverfahren an der Otobasis über multianguläre Bohrkanäle. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes wird eine Analyse der virtuellen Planung innerhalb des MUKNO-Workflows vorgestellt.

Wir selektierten geeignete Krankheitsbilder und führten eine retrospektive Fallanalyse des Patientenkollektivs durch. In der vorhandenen Diagnose-Bildgebung wurden Kollisionsstrukturen manuell segmentiert und mögliche Trajektorien zur Zielstruktur mit einer Planungssoftware identifiziert. Die speziell für MUKNO entwickelte Planungssoftware ermöglicht die Berechnung von möglichen Bohrkanalkombinationen in segmentierten Datensätzen sowie die Visualisierung und detaillierte Analyse der Bohrkanäle.

Die Evaluation der möglichen Bohrkanäle, der Vergleich mit den konventionellen Operationsverfahren und die möglichen Komplikationen sowie geeignete Lösungsstrategien sind Gegenstand der Diskussion.

Dieses Verfahren soll es in Zukunft ermöglichen, ausgehend von Bildgebungsdatensätzen, eine genaue Planung für multianguläre Bohrkanäle durchzuführen.