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Annual Meeting of the Society of the Ophthalmologists of Saxony

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft

26. - 27.11.2010, Dresden

Expression der okulären membran-assoziierten Muzine im Bindehautmelanom, im Bindehautnävus und in der normalen Bindehaut

Meeting Abstract

  • Vindoh Kakkassery - Augenklinik, Charité Universitätsmedizin, Berlin, Deutschland
  • S. Winterhalter - Augenklinik, Charité Universitätsmedizin, Berlin, Deutschland
  • C. Gavranic - Augenklinik, Charité Universitätsmedizin, Berlin, Deutschland
  • J.F. Holle - Institut für Pathologie, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland
  • A.M. Joussen - Institut für Pathologie, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf, Deutschland

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft. Jahrestagung 2010 der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft. Dresden, 26.-27.11.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10sag29

DOI: 10.3205/10sag29, URN: urn:nbn:de:0183-10sag298

Published: November 24, 2010

© 2010 Kakkassery et al.
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Text

Einleitung: Das Bindhautmelanom stellt einer der häufigsten malignen Tumoren der okulären Oberfläche dar. Abgesehen von prognostischen Faktoren ist hinsichtlich eines molekularbiologischen Mechanismus der Metastasierung bei diesem Tumor nicht viel bekannt. Die okulären membran-assoziierten Muzine MUC1, 4, and 16 spielen in der Metastasierung verschiedener Tumorarten, wie z.B. dem Brustkrebs, dem Pankreaskrebs und dem Ovarialkrebs eine wichtige Rolle. Ziel dieser Untersuchung ist es, zu testen, ob eine unterschiedliche Expression der okulären membran-assoziierten Muzine im Bindehautmelanom, im Bindehautnävus und in der Bindehaut besteht.

Methoden: Vier Proben eines Bindehautmelanoms, sieben Proben eines Bindehautnävus und sieben Kontrollproben der Bindehaut wurden in Formalin fixiert, in Paraffin eingebettet und histologisch aufbereitet. Die Diagnose der Proben wurde histologisch bestätigt. Die Expression von MUC1, 4 and 16 wurde immunhistochemisch in allen Proben bestimmt.

Resultate: Die immunhistochemische Analyse für MUC16 zeigte eine reduzierte Expression im Bindehautmelanom im Vergleich zum Bindehautnävus. MUC4 wurde vermehrt im Bindehautmelanom im Vergleich zum Bindehautnävus exprimiert. Es konnten keine Differenzen für MUC1 in den Proben dargestellte werden.

Schlussfolgerung: Unterschiede für die MUC4 und MUC16 konnte zwischen dem Bindehautmelanom und dem Bindehautnävus festgestellte werden. Weitere Studien sind notwendig, um eine eventuelle Rolle der Muzine in der Entstehung des Bindehautmelanoms und der Metastasierung zu untersuchen.