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Annual Meeting of the Society of the Ophthalmologists of Saxony

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft

26. - 27.11.2010, Dresden

Basaliom der Augenlider – Ein „Bagatelltumor“?

Meeting Abstract

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  • Monica Graur - Dresden-Friedrichstadt, Deutschland

Sächsische Augenärztliche Gesellschaft. Jahrestagung 2010 der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft. Dresden, 26.-27.11.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10sag26

DOI: 10.3205/10sag26, URN: urn:nbn:de:0183-10sag261

Published: November 24, 2010

© 2010 Graur.
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Ca. 5–10% aller Hauttumoren betreffen die Augenlidregion. Mit Abstand am häufigsten hier auftretender Tumor ist das Basalzellkarzinom (Basaliom) der Haut. Aufgrund von meistens fehlender „lästiger“ Symptomatik für den Patienten, sowie vermeintlich geringfügiger Größe, werden diese Tumore leider immer noch als „harmlos“ betrachtet.

Nach wie vor ist die histologisch kontrollierte Entfernung des Tumors die Therapiemethode der Wahl. Aufgrund der zum Teil erheblichen funktionellen und kosmetischen Folgen der chirurgischen Eingriffe in dieser Region, sollte jede Auffälligkeit der Augenlider und der periorbitalen Region als potenziell maligner Tumor betrachtet werden, entsprechend diagnostiziert und therapiert werden. Nur so können, unter Berücksichtigung der „state of the art“ Therapie, für jeden Patienten möglichst zufriedenstellende postoperative Ergebnisse erreicht werden.

Im folgenden Beitrag sollte anhand von Patientenbefunden gezeigt werden, dass es sich bei vorerst harmlos aussehenden Hautveränderungen in der Augenlidregion um maligne Tumoren, am häufigsten Basalzellkarzinome, handeln kann.

Dargestellt wird die Diagnostik und insbesondere die 2-zeitige chirurgische Therapie des Basalzellkarzinoms: chirurgische Entfernung mit histologisch kontrollierten Rändern und, nach Vorlage der Histologie, Defektdeckung. Betont werden die Möglichkeiten und Grenzen der Lidrekonstruktion mit den funktionellen und kosmetischen Folgen.