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82nd Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Weiterentwicklung eines Kombinationsgerätes aus Wundsauger und integriertem monopolarem Nervenstimulator

Meeting Abstract

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  • corresponding author Simon Glaser - Univ. HNO-Klinik, Heidelberg
  • Ph. A. Federspil - Univ. HNO-Klinik, Heidelberg
  • Peter K. Plinkert - Univ. HNO-Klinik, Heidelberg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod694

DOI: 10.3205/11hnod694, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod6942

Published: April 19, 2011

© 2011 Glaser et al.
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Einleitung: Zur Reduzierung des Risikos einer Nervenverletzung im Rahmen verschiedener operativer Eingriffe im HNO Bereich, wurden innerhalb der letzten Jahre vermehrt Neuromonitoringsysteme eingesetzt. Der hierzu nötige Instrumentenwechsel behindert allerdings den flüssigen operativen Arbeitsablauf.

Das Ziel war daher die Weiterentwicklung des Kombinationsinstrumentes aus Nervenstimulator und Wundsauger und damit verbunden eine vereinfachte Anwendung, sowie die Möglichkeit eines durchgehenden Neuromonitorings.

Methoden: Anhand verschiedener Prototypen eines Wundsaugers mit integriertem monopolarem Nervenstimulator wurden Handhabung, zeitlicher Aufwand, sowie die Möglichkeiten der Neurostimulation erprobt. Daraus ergab sich ein verbessertes Instrumentendesign.

Ergebnisse: Durch Bypass-Öffnungen an der Instrumentenspitze wird die Gefahr eines nervalen Traumas durch Ansaugen deutlich reduziert bzw. ausgeschaltet.

Ein der Ergonomie angepasstes Handstück und die Optimierung der Steuerungsmöglichkeiten verbesserten die Handhabung.

Schlussfolgerungen: Mit diesen Weiterentwicklungen des Kombinationsinstrumentes wird das Risiko eines nervalen Traumas weiter reduziert und auch die Weiterentwicklung operativer Interventionen ermöglicht.