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82nd Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Induktionschemotherapie mit Docetaxel, Cisplatin und 5-Fluorouracil und anschließender konkomittanter Radiochemotherapie bei Kopf-Hals-Tumoren der Stadien UICC III/IV

Meeting Abstract

  • corresponding author Angelina Mumme - HNO/Uniklinikum Hamburg, Hamburg
  • Johannes Bier - HNO/Uniklinik Hamburg, Hamburg
  • Nikolaus Möckelmann - HNO/Uniklinik Hamburg, Hamburg
  • Rainald Knecht - HNO/ Uniklinik Hamburg, Hamburg

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod221

DOI: 10.3205/11hnod221, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod2214

Published: April 19, 2011

© 2011 Mumme et al.
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Einleitung: Wir analysierten die Daten von Patienten die primär mit dem Ziel einer organerhaltenden Therapie behandelt worden sind.

Methoden: Die Daten von 118 Patienten mit histologisch gesicherten Plattenepithelkarzinom der UICC Stadien III und IV wurden untersucht. Die Patienten erhielten initial eine Induktionschemotherapie (IC) bestehend aus Docetaxel, Cisplatin und 5-FU am Tag 1, 22 und 43 und anschließend eine konkomittante Radiochemotherapie mit einer Gesamtdosis bis 70 Gy und 3 Zyklen Cisplatin. Rebiopsien erfolgten nach abgeschlossener Therapie zum Restaging. Patienten mit Stable Disease oder Progress wurden zügig einer Salvage Chirurgie zugeführt.

Ergebnisse: 118 Patientendaten kamen zur Auswertung, von diesen waren 101 (86 %) männlich und 17 (14%) weiblich. Das mittlere Alter lag bei 56,9 Jahren. Nach der Induktionschemotherapie konnte bei 53 Patienten (45%) klinisch eine komplette Remission (CR), bei 48 Patienten (41%) eine Partielle Response (PR), bei 7 Patienten (6%) eine Stable Disease (SD) und 10 Patienten (8%) eine Progression (PD) nachgewiesen werden. Nach der konkomittanten Radiochemotherapie befanden sich 64 Patienten (54%) in einer klinischen CR und 25 Patienten (21%) zeigten eine PR. 38 Patienten (32%) erhielten eine Salvage Chirurgie. Bei einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 28 Monaten lag die mittlere Gesamtüberlebenszeit bei 27,9 Monaten (38 Monate bei CR vs. 17 Monate bei PR/SD und PD). Das mittlere rezidivfreie Überleben betrug 21, 5 Monate.

Zusammenfassung: Patienten die eine komplette Remission nach IC aufwiesen zeigten ein deutlich verlängertes Gesamtüberleben mit besseren Outcome. Bei optimalem Ansprechen auf die Induktionschemotherapie scheint die organerhaltende Therapie eine gute Behandlungsalternative zur Laryngektomie zu sein.