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82nd Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

01.06. - 05.06.2011, Freiburg

Immunhistochemische Auswertung von doppelgefärbten Tumorzellclustern in histologischen Schnitten von Plattenepithelkarzinomen

Meeting Abstract

  • corresponding author Anne Eckardt - Uniklinik Frankfurt am Main/HNO, Frankfurt
  • Michael Wink - Praxis, Neu-Isenburg
  • Susanne Mörtel - Uniklinik Frankfurt am Main/HNO, Frankfurt
  • Timo Stöver - Uniklinik Frankfurt am Main/HNO, Frankfurt
  • Markus Hambek - Uniklinik Frankfurt am Main/HNO, Frankfurt

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 82. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Freiburg i. Br., 01.-05.06.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11hnod183

DOI: 10.3205/11hnod183, URN: urn:nbn:de:0183-11hnod1833

Published: April 19, 2011

© 2011 Eckardt et al.
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Einleitung: Zellsubpopulationen in soliden Tumoren können ein differenziertes biologisches Verhalten zeigen. Obwohl diese sog. Tumorstammzellen bislang nicht eindeutig identifiziert werden konnten, eröffnet diese Hypothese neue Wege im Verständnis von Tumorverhalten, wie beispielsweise die Tendenz zu metastasieren und/oder resistent gegenüber Chemotherapien zu sein (Zhou et al., 2009). Mittels spezifischer Oberflächenmarker können diese Tumorzellen identifiziert und nachgewiesen werden. In dieser Arbeit wurde die Expression der Tumorstammzellmarker ALDH1+ und CD133+ in T2-T4 Mundhöhlen-, Oro- und Hypopharynx- sowie Larynxkarzinomen untersucht und in Korrelation mit klinischen Parametern wie Tumorgröße, Lymphknotenstatus und Fernmetastasierung sowie Grading gesetzt.

Methoden: Es wurden insgesamt 64 Tumorparaffinschnitte des oberen Aerodigestivtraktes untersucht. Hierbei handelte es sich um 32 Oro-, 18 Hypopharynx- und 12 Larynx- sowie 2 Mundhöhlenkarzinome. Die Tumorschnitte wurden mit einem CD133+- und ALDH1+-Antikörper gefärbt und anschließend die doppelgefärbten Tumorzellen meanderförmig am 10x10 Felder-Raster ausgezählt.

Ergebnisse: Auffällig war die Verteilung dieser Tumorzellen im Präparat. So zeigten alle Präparate Tumorzellkonglomerate (Cluster) in unterschiedlichster Anzahl und Größe. Erste Auswertungen zeigen zudem, dass keine Korrelation zwischen Tumorstadium und Anzahl/Größe der Zellcluster herzustellen ist.

Schlussfolgerung: Der Nachweis von Zellclustern bestärkt die Hypothese, dass sich mit Hilfe der gewählten Kombination von ALDH1+- und CD133+-Antikörper Zellen mit Stammzellcharakteristika in HNO-Tumoren nachweisen lassen. Weitere Untersuchungen müssen dies klären.