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81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Rezidivierende Mukozyste der Glabella: eine seltene Komplikation der Rhinoplastik

Meeting Abstract

  • corresponding author Konstantinos Vahtsevanos - Theagenion Hospital, Dept. of Oral and Maxillofacial Surgery, Thessaloniki, Griechenland
  • Aris Ntomouchtsis - Onkologische Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Thessaloniki, Griechenland
  • Angelos Chatziavramidis - Onkologische Abteilung für HNO, onkologisches Krankenhaus Theagenion, Thessaloniki, Griechenland
  • Persefoni Xirou - Abteilung für Pathologie, onkologisches Krankenhaus Theagenion, Thessaloniki, Griechenland
  • Katherina Xinou - Abteilung für Radiologie, onkologisches Krankenhaus Theagenion, Thessaloniki, Griechenland
  • Athanasios Triaridis - Onkologische Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, onkologisches Krankenhaus Theagenion, Thessaloniki, Griechenland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod647

DOI: 10.3205/10hnod647, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod6472

Published: April 22, 2010

© 2010 Vahtsevanos et al.
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Text

Zielsetzung: Das Erscheinen von Zysten nach einer Rhinoplastie ist eine sehr seltene Komplikation und bedrift meistens den Nasenrücken, oder die nasalen Osteotomie Linien. Wir präsentieren zum ersten Mal das Auftreten, nach einer rhinoplastischen Operation, einer rekurrenten Mukozyste im glabellaren Bereich.

Patient und Methoden: Eine 29-jaehrige Patientin stellte sich mit einer Schwellung im Bereich der Glabella vor. Die Anamnese der Patientin betrug eine geschlossene ästhetische Rhinoplastie 15 Monate vorher und das Erscheinen einer Zyste in der sofortigen postoperativen Periode. Entfernung der Zyste unter lokaler Anaesthesie (postrhinoplastische Mukozyste), so wie das unmittelbare wiedererschienen der gleichen klinischen Symptomatologie, in der genauen gleichen Region. Zwei Monate später, besuchte die Patientin unsere Klinik. Eine zystische Formation wurde unter Intubationsnarkose entfernt. Die Histologie berichtete von einer Zyste mit einer Auskleidung von Respiratorischem Epithel, die zahlreiche mukose Drüsen enthielt. Die Diagnose einer gutartigen rezidiven Mukozyste wurde gestellt. 68 Monate postoperativ besteh kein Beweis einer Wiedererscheinung der zystischen Formation dar.

Schlussfolgerung: Im Gegensatz zu den vielen jährlich weltweit durchgeführten rhinoplastische Operationen, sind die berichteten Fälle von Komplikationen bemerkenswert niedrig.

Ein Rezidiverscheinung solch einer Komplikation ist nie zuvor präsentiert worden.

Ein atraumatisches und vorsichtiges Verfahren während einer Rhinoplastie sind notwendig, um jede postoperative Komplikation zu vermeiden, aber wenn sie auftreten, können offene direkte Interventionen nicht immer vermieden werden.