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81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Wie wichtig ist uns das Riechen?

Meeting Abstract

  • corresponding author Simona Negoias - HNO Uniklinikum Dresden, Deutschland
  • Ilona Croy - Interdisziplinäres Zentrum für Riechen und Schmecken, HNO Uniklinikum, Dresden, Deutschland
  • Dorothee Buschhüter - Interdisziplinäres Zentrum für Riechen und Schmecken, HNO Uniklinikum, Dresden, Deutschland
  • Han-Seok Seo - Interdisziplinäres Zentrum für Riechen und Schmecken, HNO Uniklinikum, Dresden, Deutschland
  • Thomas Hummel - Interdisziplinäres Zentrum für Riechen und Schmecken, HNO Uniklinikum, Dresden, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod620

DOI: 10.3205/10hnod620, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod6204

Published: April 22, 2010

© 2010 Negoias et al.
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Die klinische Erfahrung zeigt, dass die individuelle Bedeutung des Riechvermögens stark variiert. Um diese individuellen Unterschiede zu objektivieren und die subjektive Bedeutung des Riechvermögens zu messen wurde ein Fragebogen erstellt. Der Fragebogen ist vierstufig skaliert und kann in 10 Minuten ausgefüllt werden. Er besteht aus 3 Teilen: Bewertung, Anwendung und Bedeutung des Riechvermögens und ist für normosmische Probanden bzw. Patienten mit Riechstörungen geeignet. Die Ergebnisse einer ersten Untersuchung mit 123 Probanden zeigten eine gute innere Reliabilität des Fragebogens (Cronbachach's Alpha = 0.77). Es zeigte sich, dass die subjektive Bedeutung des Riechvermögens unabhängig vom Alter ist, trotz einer verminderten Geruchsempfindlichkeit v.a. im höheren Lebensalter. Riechen war für Frauen wichtiger als für Männer. Dieser Fragebogen kann möglicherweise dazu benutzt werden, um trans-kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Gerüchen zu untersuchen.