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81st Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

12.05. - 16.05.2010, Wiesbaden

Methoden zur dreidimensionalen Felsenbeindarstellung

Meeting Abstract

  • corresponding author André Gurr - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
  • Matthias Schwaab - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
  • Klaus Dieter Heimann - Institut für Radiologie und Nuklearmedizin am St. Elisabeth Hospital, Bochum, Deutschland
  • Stefan Dazert - HNO-Klinik der Ruhr-Universität Bochum, Deutschland

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Wiesbaden, 12.-16.05.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10hnod299

DOI: 10.3205/10hnod299, URN: urn:nbn:de:0183-10hnod2999

Published: April 22, 2010

© 2010 Gurr et al.
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Text

Einleitung: Dreidimensionale Modelle des Felsenbeins gestatten umfangreiche Analysen der Anatomie vor allem für Unterrrichtszwecke. Sie stellen jedoch hohe technische Anforderungen und sind schwer zu gewinnen.

Methoden: Anhand menschlicher Felsenbeine stellen wir eine vereinfachte Methode zur Gewinnung echtfarbener Datensätze in hoher Auflösung vor, die auf Modifikationen derzeit bestehender Kryosektionsverfahren beruht. Die Analyse der angewandten Methode erfolgt durch einen morphologischen Abgleich mit der klinischen Computertomographie. Zur Abschätzung der Darstellungspräzision kommen Konturvergleiche und Winkelanalysen zum Einsatz.

Ergebnisse: Es gelang, einen digitalen Datensatz aus einem Felsenbein in etwa einer Stunde zu erzeugen, bei ausgesprochen geringen Kosten. Die Methode zeigt eine sehr hohe Ortsauflösung und eine dem CT ähnliche Auflösung in den dazu senkrechten Ebenen. Die Genauigkeit ist aber in den peripheren Probenanteilen etwas reduziert.

Schlussfolgerungen: Solche echtfarbigen Datensätze könnten vor allem in virtuellen Felsenbeintrainern neben einer wesentlich verbesserten Granularität zusätzlich eine Farbinformation bieten, über die CT-basierende Datensätze nicht verfügen. Dieses Verfahren bietet sich aber auch zur Anlayse anatomischer Zusammenhänge, nicht nur des Felsenbeins, an.