gms | German Medical Science

80th Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Epidermoide Zyste im Mundboden – Case Report

Meeting Abstract

Search Medline for

  • corresponding author Vasileios Bezas - HNO Klinik Kassel, Kassel
  • Christian Tute - HNO Klinik Kassel, Göttingen
  • Andreas Möller - HNO Klinik Kassel, Kassel

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod465

DOI: 10.3205/09hnod465, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod4659

Published: April 17, 2009

© 2009 Bezas et al.
This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/deed.en). You are free: to Share – to copy, distribute and transmit the work, provided the original author and source are credited.


Outline

Text

Einleitung: Epidermoidzysten sind im HNO-Bereich relativ seltene. Die Zysten wachsen häufig in der Mittellinie und gelten auch als Variante gutartiger Weichteilteratome. Frauen sind häufiger befallen. Sie sind meist in der submentalen bzw. submandibulären und in der sublingualen Region lokalisierte Tumoren, die mitunter jedoch diagnostische Probleme aufwerfen können.

Methoden: Wir berichten über den Fall einer 62-jährigen Patientin mit seit Jahren langsam progredienten Mundboden-Schwellung mit nunmehr zunehmend kloßiger Sprache und Schluckbeschwerden und wegen einsetzender obstruktiver Apnoe mit einer C-PAP Maske versorgt.

Ergebnisse: Bei der klinischen Untersuchung zeigte sich eine prallelastische Schwellung des vorderen Mundbodens, die zuerst an eine Ranula denken ließ. Bei der sonographischen Untersuchung zeigte sich ein großer Tumor, der echoreich imponiert und dem Mundboden massiv nach caudal-submental verdrängt hatte. Eine Punktionszytologie erfolgt keinen Hinweis für das Vorliegen einer Malignitätbildung.

Schlussfolgerungen: Die diagnostische Exstirpation und histologische Aufarbeitung der Raumforderung ergab die Diagnose einer großen Epidermoidzyste.

Schlüsselwörter: Epidermoidzyste, Mundboden, HNO