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80th Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Identifizierung und Charakterisierung potentieller HNSCC-Tumor-Stammzellen anhand aktueller Therapie-Schemata

Meeting Abstract

  • corresponding author Katrin Hasselbacher - HNO Uniklinikum Lübeck, Lübeck
  • Stefan Reers - HNO Uniklinikum Lübeck, Lübeck
  • Ann-Christin Hagge - HNO Uniklinikum Lübeck, Lübeck
  • Ralf Pries - HNO Uniklinikum Lübeck, Lübeck
  • Barbara Wollenberg - HNO Uniklinikum Lübeck, Lübeck

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod424

DOI: 10.3205/09hnod424, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod4240

Published: April 17, 2009

© 2009 Hasselbacher et al.
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Zielsetzung: Es wird zunehmend deutlich, dass Stammzellen nicht allein bei der Entstehung und Differenzierung komplexer vielzelliger Organismen und bei Prozessen der Zellerneuerung eine essentielle Rolle spielen, sondern auch an der Entstehung und Progression verschiedener humaner Krebsarten maßgeblich beteiligt sind. Auf dem Hintergrund dieser Überlegungen und dem momentanen Erkenntnisstand, zeichnet sich mehr und mehr ab, dass die individuelle Analyse von Anzahl und Charakteristika von Stammzellen im Primärtumor zukünftig von entscheidender Bedeutung für Therapie und Prognose sein werden.

Das Vorhandensein und die mögliche Bedeutung von ‚Tumorstammzellen’ bei der Entstehung und Progression maligner Kopf-Hals Karzinome (Head and Neck Squamous Cell carcinoma, HNSCC) ist bislang weitestgehend unklar und Thema dieser Studie.

Methode: Verschiedene Immunzell-Populationen wurden mittels Cellsorter anhand ihrer Oberflächencharaktersitika isoliert und im Durchflusszytometer FACSCanto sowie durch ELISA-Untersuchungen umfassend charakterisiert. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurde auch die Strahlen- und Chemoresistenz der Zellen analysiert.

Ergebnisse: In dieser Arbeit konnten verschiedene Subpopulationen potentieller Tumorstammzellen identifiziert werden und durch weiterführende funktionelle Untersuchungen konnte ein deutlicher Zusammenhang zu unterschiedlichen Parametern der Tumorprogression wie Metastasierung, Resistenz gegenüber Bestrahlung und Chemotherapie und Produktion Tumor-fördender Zytokine aufgezeigt werden. Durch die Identifizierung und umfassende Charakterisierung von Tumorstammzellen werden innovative und individualisierte Therapiemaßnahmen bei der Behandlung von HNSCC ermöglicht und Heilungschancen verbesserbar.