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80th Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Angeborene und erworbene Gehörgangsstenosen – Gehörgangsrekonstruktion mit Einsatz des CO2-Lasers und Mitomycin

Meeting Abstract

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  • corresponding author Susanne Holz - Charité Universitätsmedizin Berlin, HNO-Klinik, Berlin
  • Benedikt Sedlmaier - Charité Universitätsmedizin Berlin, HNO-Klinik, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod257

DOI: 10.3205/09hnod257, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod2574

Published: April 17, 2009

© 2009 Holz et al.
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Einleitung: Die Korrektur von angeborenen aber auch erworbenen Atresien des äußeren Gehörganges ist nach wie vor eine chirurgische Herausforderung. Ziel des Eingriffes ist die Herstellung eines guten Hörvermögens und die Anlage eines offenen, infektionsfreien Gehörganges. Die suffiziente epitheliale Auskleidung des geschaffenen Kanals sowie die Schaffung einer stabilen Trommelfellebene sind entscheidend. Wir möchten in unserer Arbeit über den Einsatz des CO2-Lasers in der Chirurgie von Gehörgangsatresien berichten.

Methoden: 12 Patienten mit kombiniert bindegewebig-knöchernen Gehörgangsstenosen, die zwischen 2004 und 2008 operiert wurden, wurden prospektiv nachuntersucht und dokumentiert. Intraoperativ wurde der CO2-Laser dazu verwendet, die Weichgewebskomponente zu bearbeiten und die Trommelfellebene zu definieren. Bei allen Patienten wurde ein Fazialismonitoring durchgeführt. Postoperativ wurden ggf. beginnende Restenosierungen ambulant mit dem CO2-Laser abladiert und ggf. topisch mit Mitomycin behandelt. Die Gehörgangsbefunde und die audiometrischen Ergebnisse wurden mit einem zwischen 2000 und 2004 konventionell operierten Kollektiv retrospektiv verglichen.

Ergebnisse: Die Trommelfellebene und der tympanomeatale Übergang konnte mit dem CO2-Laser besser definiert werden. Dies zeigt sich auch in besseren audiometrischen Ergebnissen. Außerdem wurde durch den Einsatz des Lasers in der postoperativen Nachsorge die Reoperationsrate in Narkose gesenkt.

Fazit: Die Anwendung des CO2-Lasers in der Chirurgie der Gehörgangsstenosen stellt eine sinnvolle Ergänzung des operativen Instrumentariums dar. Die kontrollierte Bearbeitung des Weichgewebes erlaubt eine sichere und blutungsarme Definition der Trommelfellebene.