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80th Annual Meeting of the German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

German Society of Oto-Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery

20.05. - 24.05.2009, Rostock

Palliative chirurgische Therapieoptionen bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren

Meeting Abstract

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  • corresponding author Wolfgang Flügel - HELIOS-Kliniken, Berlin
  • Susanne Wendt - HELIOS-Kliniken, Berlin
  • Marc Bloching - HELIOS-Kliniken, Berlin

Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. 80. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Rostock, 20.-24.05.2009. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2009. Doc09hnod113

DOI: 10.3205/09hnod113, URN: urn:nbn:de:0183-09hnod1136

Published: April 17, 2009

© 2009 Flügel et al.
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Einleitung: Die Betreuung von Patienten,die an einem fortgeschrittenen Kopf-Hals-Malignom erkrankt sind, gehört zum klinischen Alltag.

Methode: Wir zeigen an einer Reihe klinischer Beispiele, welche chirurgischen Maßnahmen für die Verbesserung der Lebensqualität aus unserer Erfahrung sinnvoll seien können und welcher Stellenwert ihnen im palliative Gesamtkonzept zukommen kann.

Ergebnisse und Schlußfolgerungen: Chirurgische Therapie in der Palliativ-situation trägt supportiven Charakter. Hauptziel ist der Erhalt oder die Verbesserung der Lebensqualität. Weitere Ziele sind die Abwendung akuter Gefahr und der Versuch, Selbständigkeit und körperliche Integrität für möglichst lange Zeit zu bewahren. Der Therapeut muss die individuelle Einstellung des Betroffenen zu seiner Lebens-situation analysieren, um herauszufinden, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt realistisch und sinnvoll sind. Unabdingbar setzt dies Klarheit und Wahrhaftigkeit im Umgang mit der Diagnose voraus. Chirurgische Therapie in der Palliativsituation muss sich der Dynamik des individuellen Krankheitsgeschehens immer wieder neu anpassen. Sie kann nicht mit den onko-chirurgischen Prinzipien kurativer Therapie-strategien verglichen werden.Unsere klinischen Fallbeispiele sollen verdeutlichen, wie unterschiedlich die Maßnahmen beim Kleinkind, beim jungen Erwachsenen und beim alten Menschen sein können.