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14. Grazer Konferenz – Qualität der Lehre: New Horizons in Teaching and Learning

22. - 24.04.2010, Wien, Österreich

Mentoring-Programm für Studierende an der MUW: Konzeption und Implementierung eines Pilotprojekts

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Angelika Hofhansl - Medical University of Vienna, Department für medizinische Aus- und Weiterbildung, Vienna, Austria
  • author Werner Horn - Medical University of Vienna, Institut für Artificial Intelligence, Vienna, Austria
  • author Anton Luger - Medical University of Vienna, Curriculumdirektion Humanmedizin, Vienna, Austria; Vienna General Hospital (AKH), Universitätsklinik für Innere Medizin III, Vienna, Austria
  • author Gerhard Zlabinger - Medical University of Vienna, Curriculumdirektion Humanmedizin, Vienna, Austria; Medical University of Vienna, Institut für Immunologie, Vienna, Austria
  • author Anita Rieder - Medical University of Vienna, Curriculumdirektion Humanmedizin, Vienna, Austria; Medical University of Vienna, Institu für Sozialmedizin, Vienna, Austria

14. Grazer Konferenz – Qualität der Lehre: New Horizons in Teaching and Learning. Wien, Österreich, 22.-24.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10grako24

DOI: 10.3205/10grako24, URN: urn:nbn:de:0183-10grako245

Published: November 18, 2010

© 2010 Hofhansl et al.
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Outline

Poster

Mentoring hat sich international als effektives und effizientes Instrument der Nachwuchsförderung im universitären Bereich etabliert [1]. Im deutschsprachigen Raum konzentriert man sich insbesondere in der medizinischen Ausbildung vermehrt darauf, Studierende über das Pflichtcurriculum hinaus in ihrer persönlichen und professionellen Entwicklung zu fördern [2], [3], [4].

An der Medizinischen Universität Wien hat der Vizerektor für Lehre gemeinsam mit der Curriculumdirektion Humanmedizin ein durchgängiges Mentoring-Programm für Studierende des Medizin Curriculum Wien (MCW) mit folgenden Zielen in Auftrag gegeben:

  • Förderung der persönlichen und professionellen Entwicklung von Studierenden
  • Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls der Studierenden an die Universität
  • Intensivierter Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden
  • Verbesserung des individuellen Studienablaufs
  • Förderung von Karrieremöglichkeiten von Studierenden
  • Feedbackmöglichkeit für die MedUni Wien hinsichtlich ihrer Lehr- und Lernsituation

In Anlehnung an das Mentoring-Modell an der LMU München erfolgt die Umsetzung langfristig anhand eines kombinierten 2-Stufen-Modells (vgl. [3]):

  • Stufe 1: Peer-to-Peer-Mentoring
  • Stufe 2: Senior-Mentoring

Im Wintersemester 2009/2010 startete ein Pilotprojekt vorerst für das Senior-Mentoring. Dazu wurden sämtliche CurriculumkoordinatorInnen sowie alle, die als "Teacher of the Month" ausgezeichnet wurden, eingeladen, als Senior-MentorInnen teilzunehmen (insgesamt rund 80 Personen). Schließlich haben sich 18 MedizinerInnen/WissenschafterInnen der MedUni Wien bereit erklärt, als Senior-MentorInnen zur Verfügung zu stehen. Dadurch wurde 90 Studierenden die Möglichkeit gegeben, als Mentees an der Pilotphase teilzunehmen.

Das Pilotprojekt ist für die Dauer eines Studienjahres konzipiert und wird begleitend evaluiert. Im Beitrag wird die konkrete Umsetzung des Projektes beschrieben. Nach ersten Erfolgen soll das Mentoring-Programm für Studierende der MedUni Wien ausgebaut und weiterentwickelt werden.


Literatur

1.
Buddeberg-Fischer B, Herta KD. Formal mentoring programmes for medical students and doctors - a review of the Medline literature. Med Teach. 2006;28(3):248-257. DOI: 10.1080/01421590500313043 External link
2.
Petersen-Ewert C, Kurre J, Scholl J, Guse AH, Bullinger M. Einführung eines Mentorenprogramms für den Ersten Abschnitt des Studiums der Humanmedizin: Ergebnisse eines Pilotprojektes. GMS Z Med Ausbild. 2009;26(3):Doc32. DOI: 10.3205/zma000624. Zugänglich unter: http://www.egms.de/static/de/journals/zma/2009-26/zma000624.shtml. External link
3.
Von der Borch P, Dimitriadis K, Hof M, Niedermayer S, Reincke M, Fischer MR. Studierenden-zentrierter Aufbau eines Mentorenprogramms an der Medizinischen Fakultät der LMU: Bedarfsanalyse und Konzeption. Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung - GMA. Greifswald, 02.-05.10.2008. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2008. Doc08gma92. Zugänglich unter: http://www.egms.de/static/de/meetings/gma2008/08gma092.shtml External link
4.
Woessner R, Honold M, Stehle I, Stehr S, Steudel WI. Faculty mentoring programme - ways of reducing anonymity. Med Educ. 1998;32(4):441-443. DOI: 10.1046/j.1365-2923.1998.00254.x External link