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14. Grazer Konferenz – Qualität der Lehre: New Horizons in Teaching and Learning

22. - 24.04.2010, Wien, Österreich

Hands on Übungen am Kunststoffkiefer - der Einstieg in die Implantologie

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Alexander Heschl - Medical University of Graz, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Graz, Austria
  • author Volker Clar - Medical University of Graz, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Graz, Austria
  • author Walther A. Wegscheider - Medical University of Graz, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Graz, Austria
  • author Martin Lorenzoni - Medical University of Graz, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Graz, Austria

14. Grazer Konferenz – Qualität der Lehre: New Horizons in Teaching and Learning. Wien, Österreich, 22.-24.04.2010. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2010. Doc10grako22

DOI: 10.3205/10grako22, URN: urn:nbn:de:0183-10grako224

Published: November 18, 2010

© 2010 Heschl et al.
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Poster

Hintergrund: Das Zahnmedizinstudium in Österreich gehört zu den wenigen Studien nach dessen Beendigung Absolventen die volle Berufsausführungsberechtigung erhalten. Durch diesen Umstand scheint es wichtig, den Studierenden in den ersten zwei Studienabschnitten das Wissen und das grundlegende Verständnis über den gesunden und erkrankten menschlichen Organismus sowie anatomische Verhältnisse zu vermitteln und im dritten Studienabschnitt die praktischen Fertigkeiten für die zahnärztliche Tätigkeit zu vermitteln.

Einen wesentlichen Ausbildungsschwerpunkt während des Zahnmedizinstudiums stellt die Implantologie mit all ihren Disziplinen dar. Um StudentInnen der Zahnmedizin ein optimales Umfeld für die Ausbildung zu gewährleisten, wurde ein klar strukturiertes Organisationsmodell an der Klinischen Abteilung für Zahnersatzkunde der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Graz etabliert. Ziel dieses klinischen Kurses ist es, den StudentInnen einzelne Implantatsysteme anhand praktischer Übungen am Kunststoffmodell vorzustellen und ihnen die Handhabung zu vermitteln.

Material und Methode

1. theoretische Grundlagen

  • anatomische Strukturen
  • einzelne Implantatsysteme und Instrumentarien
  • Belastungskonzepte
  • Versorgungszeitpunkte und -arten

2. praktische Grundlagen

  • Schnittführungen
  • Lappenpräparation
  • Aufbereitung des Implantatbettes
  • Einbringen der Implantate
  • Wundverschluß

Ergebnisse: Erste Ergebnisse dieses praktischen Kurses zeigen ein positives Feedback aller beteiligten Personen, besonders der Studierenden die die Möglichkeit haben sowohl chirurgische als auch prothetische Versorgungsvarianten zu erlernen, selbstständig umzusetzen und zu üben.

Konklusion: Hands on Übungen an Modellen scheinen ein geeignetes Mittel zur Vorbereitung von ZahnmedizinstudentInnen auf dem Gebiet der Implantologie zu sein.