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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Coachinggruppe für Wissenschaftler – Balance finden zwischen Lehre, Forschung und Alltag

Workshop

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  • corresponding author presenting/speaker Michael Noll-Hussong - Universitätsklinikum Ulm, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ulm, Deutschland
  • Andrea Dinkel - Technische Universität München, Klinikum rechts der Isar, Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, München, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma263

DOI: 10.3205/11gma263, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2634

Published: September 26, 2011

© 2011 Noll-Hussong et al.
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Hintergrund: Der Berufsalltag eines Wissenschaftlers ist geprägt durch das Spannungsfeld von Lehre, Forschung und Administration. Eine befriedigende Balance zu finden zwischen diesen drei beruflichen Spannungsfeldern und darüber hinaus mit dem privaten Alltag ist eine ausgesprochen komplexe Herausforderung für Habilitanden und Professoren. Coaching ist eine ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform und ein etabliertes Instrument der Personalentwicklung. Es ist eine Kombination aus individueller Unterstützung zur Bewältigung verschiedener Anliegen und persönlicher Beratung zur Verbesserung der beruflichen Situation beim Gestalten von Rollen unter anspruchsvollen Bedingungen. Zentrale Kompetenzen sind hierbei der Umgang mit Veränderungen und Ungewissheiten, sowie eine konstruktive und dynamische wie zugleich selbstfürsorgliche Grundhaltung. Von 2009 bis 2010 wurde ein Jahr lang erstmals an der Technischen Universität München durch die Carl von Linde-Akademie (http://www.cvl-a.de) in Kooperation mit Coachinggruppenleitern der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar eine Coachinggruppe für Wissenschaftler mit Erfolg angeboten (http://www.cvl-a.de/index.php?option=com_attend_events&Itemid=249&task=view&id=255).

Ziel/e: Eine Coachinggruppe bildet einen wirkungsvollen Rahmen, in welchem sowohl die Selbstreflexion gefördert als auch Möglichkeiten der Teilnehmer bezüglich Wahrnehmung, Erleben und Verhalten erweitert und verbessert werden, so dass jeder Einzelne lernt, seine Einstellungen und sein Verhalten weiterzuentwickeln, seine Probleme besser zu lösen und effektive Ergebnisse zu erreichen. Themen und damit Ziele einer solchen Gruppe können beispielsweise sein: Verbesserung des Umgangs mit Selbstverantwortung und Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, der Work-Life-Balance, des Umgangs mit informellen Führungsrollen und Konflikten, v.a. in Führungs-, Lehr- und Forschungskontexten. In diesem Workshop sollen hochschulspezifische Coaching-Anliegen der Teilnehmer ebenso zu Wort kommen können wie unsere Erfahrungen während der einjährigen Durchführung einer Coachinggruppe für Wissenschaftler im universitären Sektor.

Struktur/Methoden: Geschlossene Coaching-Gruppe. Absolute Vertraulichkeit ist für alle selbstverständlich.

Zielgruppe: Post-Docs, Habilitanden und (Junior)Professoren

Zusätzliche Informationen:

Schwierigkeit: Anfänger

Im Rahmen des Workshops ist/sind geplant:

Vorträge: Ja

Praktische Kleingruppenarbeit: Ja

Erarbeitung einer gemeinsamen Stellungnahme: Nein

Maximale Teilnehmerzahl: 12