gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Ein integriertes Konzept zur Verbesserung chirurgischer Fortbildung (HNO)

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Susanne Kotzsch - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK), Innovative Surgical Training Technologies (ISTT), Leipzig, Deutschland
  • author Norman Geissler - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK), Innovative Surgical Training Technologies (ISTT), Leipzig, Deutschland
  • author Anke Hoffmeier - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK), Innovative Surgical Training Technologies (ISTT), Leipzig, Deutschland
  • author Mathias Hofer - Universitätsklinikum Leipzig, Klinik für HNO, Leipzig, Deutschland
  • author Andreas Dietz - Universitätsklinikum Leipzig, Klinik für HNO, Leipzig, Deutschland
  • author Gero Strauss - Universitätsklinikum Leipzig, Klinik für HNO, Leipzig, Deutschland
  • author Werner Korb - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK), Innovative Surgical Training Technologies (ISTT), Leipzig, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma206

DOI: 10.3205/11gma206, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2063

Published: September 26, 2011

© 2011 Kotzsch et al.
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Text

Fragestellung: Nach 1,5jähriger Praxis entschied sich die Fortbildungseinrichtung aus dem HNO-Bereich zu einer umfassenden Evaluation des internationalen Kurssegments. Die Motivation hierzu ergab sich aus dem Wunsch nach einer klareren didaktischen Gestaltung, nach verbesserten Rahmenbedingungen für die praktischen Module und nach optimalem Transfer der Lernergebnisse. Mit dem externen Forscherteam wurde ein Partner gefunden, der über pädagogisch-psychologische Erfahrungen in der Erwachsenen- und medizinischen Bildung verfügt.

Methoden: Es wurde ein mixed methods-Konzept favorisiert. Als Primärquellen gingen in die Evaluation ein

1.
Beobachtungsprotokolle: es wurden insgesamt drei Kurse (Jul '10 bis Mär '11) anhand strukturierter Protokolle hospitiert;
2.
Teilnehmerfragebögen: für die Kurse existierten papiergebundene Evaluationsfragebögen des Veranstalters;
3.
Gesprächsprotokolle: unmittelbar im Anschluss an die Kurse fanden mit den Veranstaltern Gespräche statt, die schriftlich festgehalten wurden.

Ergebnisse: Aus der Evaluation ergaben sich konkrete Veränderungsmaßnahmen in den Bereichen

  • Aufbereitung der Inhalte,
  • Bestimmung von Lernzielen und
  • Trainerfunktion, was insgesamt auf große Resonanz bei Veranstaltern und Teilnehmern stieß.

Ein darauf hin vereinbarter längerfristiger Kooperationsplan sieht nun vor, einerseits die Didaktik der gesamten Veranstaltungsreihen weiter grundlegend zu prüfen und Verbesserungsempfehlungen zu erarbeiten sowie andererseits die pädagogischen Fähigkeiten der eingesetzten Trainer zu entwickeln und zu stärken.

Schlussfolgerung: Die Zusammenarbeit über einen längeren Zeitraum stärkte die gegenseitige Akzeptanz und das Vertrauen der Partner – Grundvoraussetzungen für echtes Prüfen und das gemeinsame Installieren nachhaltiger Veränderungen. Der kooperative schrittweise Veränderungsprozess sicherte auf Seiten der Bildungseinrichtung originäres Qualitätsmanagement (stetes Durchlaufen des Qualitätszirkels) und festigte das Bewusstsein von sich als einer lernenden Organisation.