gms | German Medical Science

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Marketing für einen höheren Rücklauf in einer Online-Befragung

Poster

  • corresponding author presenting/speaker Thea Rau - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ulm, Deutschland
  • Sandra Geiler - Universität Ulm, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Ulm, Deutschland
  • Marc Allroggen - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ulm, Deutschland
  • Paul Plener - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ulm, Deutschland
  • Laura Weninger - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ulm, Deutschland
  • Tobias Böckers - Universität Ulm, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Ulm, Deutschland
  • Andrea Ludolph - Universität Ulm, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Ulm, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma201

DOI: 10.3205/11gma201, URN: urn:nbn:de:0183-11gma2016

Published: September 26, 2011

© 2011 Rau et al.
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Text

Fragestellung: Für Befragungen von Studierenden sind Online-Studien eine gute Alternative zu herkömmlichen Methoden. Es bestehen aber auch Nachteile, z.B. durch geringere Rücklaufquoten oder mangelnde Repräsentativität. Ziel des Projektes war es, die Schwachstellen einer Online-Befragung mit mehreren Messzeitpunkten durch gezieltes Marketing auszugleichen.

Methoden: Es wurde ein umfassendes Konzept für den Aufbau und die Durchführung der Online-Befragung entwickelt. Für die Bewerbung der Studie wurden verschiedene Kommunikationswege gewählt: Print- und Web-gestützte Aufforderungen zu Beteiligung, Informationsvorträge, Einbindung von Multiplikatoren zur aktiven Informationsverbreitung. Weiter wurden zielgruppenspezifische Anreizsysteme geschaffen. Nach Abschluss der ersten Datenerhebung wurde Public Relation betrieben.

Ergebnisse: Es liegt ein Marketingkonzept zu einem stufenweisen Vorgehen zur Erhöhung der Rücklaufquote für eine Online-Studie mit mehreren Messzeitpunkten vor. Erreicht wurde zum ersten Befragungszeitpunkt eine Rücklaufquote in Höhe von 31% (67% weibl.; 33% männl.; 1. Semester bis PJ). Erinnerungsmails wirkten sich im Verlauf positiv auf den Rücklauf aus.

Schlussfolgerung: Zur Erhöhung der Rücklaufquote ist gezieltes Marketing sinnvoll. Die Repräsentativität des Rücklaufes ist dabei weiter kritisch zu betrachten. Die Wirksamkeit der Marketingmaßnahmen wird über die verschiedenen Messzeitpunkte weiter beobachtet [1], [2], [3].


Literatur

1.
Brandenburg T, Thielsch MT. Praxis der Wirtschaftspsychologie: Themen und Fallbeispiele für Studium und Praxis. Münster: Monsenstein und Vannerdat; 2009.
2.
Göritz AS. The impact of material incentives on response quantity, response quality, sample composition, survey outcome, and cost in online access panels. Int J Mark Res. 2004;46(3):327-345.
3.
Grabner-Kräuter S, Lessiak CH. Web-Mining als Ansatzpunkt für personalisiertes Internet-Marketing. Markt. 2001;4(40):123-141.