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Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA)

05.10. - 08.10.2011, München

Lehrerhebung und Lehrbericht an der Medizinischen Fakultät in Aachen – ein Projekt auf dem Weg zum Steuerungsinstrument für die Lehre

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  • author presenting/speaker Ursula Gormans - RWTH Aachen, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Aachen, Deutschland
  • author Sandra Sudmann - RWTH Aachen, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Aachen, Deutschland
  • corresponding author Melanie Simon - RWTH Aachen, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Aachen, Deutschland
  • author Wolfgang Dott - RWTH Aachen, Medizinische Fakultät, Studiendekanat, Aachen, Deutschland

Jahrestagung der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA). München, 05.-08.10.2011. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2011. Doc11gma191

DOI: 10.3205/11gma191, URN: urn:nbn:de:0183-11gma1915

Published: September 26, 2011

© 2011 Gormans et al.
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Fragestellung: Die Lehrenden der Medizinischen Fakultät werden jährlich aufgefordert, ihre Lehrleistungen dem Studiendekanat zu melden. Die essentiellen Informationen ihrer Rückmeldungen münden nach einem aufwändigen Abgleich der Eigenangaben mit den Stundenplänen in einen Lehrbericht. Dieser wird innerhalb der Fakultät veröffentlicht und macht die Lehrleistung aller an der Lehre beteiligten Dozenten je Lehreinheit transparent. Die Analogie zum bewährten Forschungsbericht soll die Wertschätzung der Lehre unterstreichen und dazu motivieren, sich in der Lehre zu engagieren. Können sich diese Aspekte eines Lehrcontrollings zu einem fest implementierten Steuerungsinstrument für die Lehre an der Fakultät etablieren?

Methoden: Für die Umsetzung des Projektes hat sich von der Aufforderung zur Erhebung bis zur Veröffentlichung des Berichts ein komplexer Prozess mit mehreren ineinandergreifenden Einzelschritten bewährt. Zur Optimierung und Weiterentwicklung des Prozesses erfolgt nach jeder Runde eine Ablaufanalyse.

Ergebnisse: Die Auseinandersetzung der Lehrenden mit der Frage, welche Veranstaltung sie mit wem und in welchem Umfang durchführen, hat die Reflexion über Lehre angestoßen. Das Interesse an der Darstellung des eigenen Lehrengagements wächst. Die intensive Betreuung des Projektes führt zu einer Vernetzung des Studiendekanats mit den Lehrenden – welche sich positiv auf verschiedene Bereiche der Lehrorganisation auswirkt – wie auch zu einem hohen Maß an Absprache innerhalb der Abteilungen. Als Folge der Erkenntnis, dass das Engagement des Einzelnen für die Lehre quantitativ und qualitativ wahrgenommen wird, ist der Stellenwert der Lehre gestiegen. Viele Externe verankern sich neu in der Lehre.

Schlussfolgerung: Der Lehrbericht birgt für die Fakultät eine Vielzahl positiver Aspekte. Neben seiner Funktion als Erhebungsinstrument aktiviert er den Dialog und fördert die Wahrnehmung der Lehre. Durch die ständige Optimierung entwickelt es sich zu einem sinnvollen Steuerungsinstrument der Medizinischen Fakultät – bspw. auch für die leistungsorientierte Mittelvergabe Lehre – und unterstützt so die Anstrengungen der Fakultät zur Verbesserung der Qualität der Lehre.